Gerufen, gesegnet, gesendet

Shownotes

1. Mose 12, 1-3

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00:00:00: Ja, schön dass ich bei euch sein darf heute Morgen.

00:00:04: Perfekt das passt so!

00:00:05: Ich bin Markus, Markus Diegmann und ich komme aus Bremen, aus der Paulusgemeinde Bremen.

00:00:11: Da komme ich nicht schon immer her aus Brem.

00:00:13: Ich bin eigentlich gebürtiger Ruhrgebietsmensch.

00:00:18: Bin dort zur Schule gegangen aufgewachsen habe dort Theologie studiert und dann hat mich mein Weg einmal aus Deutschland rausgetragen.

00:00:30: ungefähr zehn Jahre auf dem schönen afrikanischen Kontinent leben.

00:00:34: Hab da missionarisch, wie man so sagt zum Fremdwort heute ich weiß, hab dort mit Kirchen und Gemeinden gearbeitet im Ausland und eine oder mehrere Schulen gemeinsam mit meiner Frau dort betreut genau.

00:00:48: Und die habe ich auch dort kennengelernt Miri!

00:00:50: Ich bin verheiratet, ich habe drei Kinder und meine Frau ist ein echtes Nordlicht aus Buxtehude.

00:00:57: Wem das sagt, mir sagte es vorher nämlich nix.

00:01:00: Aber wir haben uns in Afrika kennengelernt, sind uns da über den Weg gelaufen und haben dann geheiratet dort, haben unsere Kinder dort bekommen und eine sehr schöne Zeit verbringen dürfen und sind vor fünf Jahren zurück nach Deutschland gekommen und seitdem in der Paulus Gemeinde wo ich Pastor sein darf was sehr schön ist.

00:01:17: und wie fühlen uns hier im Norden sehr wohl.

00:01:20: Und ich freue mich dass ich bei euch sein darf.

00:01:22: Ich war noch nie in eurer Gemeinde Und freue mich einfach mit euch gemeinsam, unseren Herrn anzubeten und vor Gott zu kommen.

00:01:28: Und heute auch ein Wort mitzubringen!

00:01:32: Denn wir kommen ja hier in eine Gemeinde, in eine Kirche nicht um uns zu begegnen, wobei das auch ein Teil von Gemeinden ist aber eben auch um Gott zu begegnenden, um sein Wort zu begegen.

00:01:45: Wir glauben an einen Gott der diese Welt liebt.

00:01:50: Und wenn ich Menschen begegne so im Alltag, vielleicht auf der Straße oder an einer Kasse oder mit Menschen ins Gespräch komme, im Fußballverein meine Sohn ist oder so.

00:01:59: Dann schaue mich Menschen mal erst unglaublich an!

00:02:02: Also wenn ich dann sage Passo, dann ist sowieso schon fast Hopfen und Malz verloren.

00:02:05: aber wenn ich sag Ich glaube an einen Gott, dann merkt man Hä?

00:02:09: Wie meinst du das so?

00:02:10: Wieso glaubst Du an ein Gott

00:02:11: so?!

00:02:13: weil das einfach gerade in einer säkularen Gesellschaft natürlich ein Statement ist, was erstmal auch Unverständnis hervorrufen kann.

00:02:19: Ich glaube an einen Gott!

00:02:21: Also viele Menschen heute würden sagen so dass das Christliche nicht alles aber einiges davon finde ich richtig gut.

00:02:28: also Liebe, Nächstenliebe, Armen für Sorge, das ist super.

00:02:33: Aber braucht es dafür wirklich einen Gott?

00:02:36: Warum brauche ich da für einen Gott?

00:02:38: oder muss ich überhaupt glauben?

00:02:40: Braucht es Glaube aufgekletterte Menschen.

00:02:44: Wirklich?

00:02:44: Brauchen wir einen Glauben?

00:02:46: und überhaupt kann man ja Gott eigentlich auch nicht beweisen, es gibt ja keinen Beweis für Gott.

00:02:51: so also warum glaubst du an Gott so?

00:02:52: Und ich finde solche Fragen sind ja die sind hier auch nicht außer Luft gegriffen sie sind ja auch teilweise wenn man drüber nachdenkt immer ja okay so ne Ich glaube und Glaube kann man Ja auch nicht wirklich beweisen.

00:03:04: Also Es gibt Indizien und gute und ich würde sagen auch sehr sehr starke aber Es gibt ja kein Experiment, wenn wir ehrlich sind als Küstner auch.

00:03:12: Es gibt keinen Experiment was ich machen kann um irgendwie sagen wir mal zumindest so hundertprozentig oder also absolut wasserdicht zu beweisen dass es ein Gott gibt der irgendwie existiert.

00:03:24: das bleibt halt einen Glaube so Stimmt Aber Das andere ist ja auch wahr.

00:03:32: Also wer so lebt und Wenn ihr so leibt Ich kenne euch ja nicht aber wenn ihr so Lebt als ob es ein gott gibt dann lebt ihr im Glaube.

00:03:41: Okay, aber das Gegenteil ist ja ganz genauso wahr!

00:03:44: Wer so lebt als ob es kein Gott gibt, der lebt ja auch in einem Glauben.

00:03:49: Ist halt ein anderer Glaube, ist halt eine Glaube an die Nicht-Existenz Gottes.

00:03:52: Aber die ist ja genau so schwer zu beweisen.

00:03:55: Also genauso wie ich keinen Experiment machen kann was hundertprozentig zweifelsfrei wasserdicht beweist dass es Gott existiert?

00:04:01: Genauso wenig kann ich das umgekehrte Experiment machen das hundert prozentig Zweifels frei beweist, dass Gott nicht existiert.

00:04:10: Und ich finde, das relativiert das so ein bisschen.

00:04:12: Da merkt man dann glaubt ja jeder irgendwie auf irgendeine Art und Weise.

00:04:17: Jeder zumindest begründet sein Glauber auf etwas oder seinen Leben auf einen Glauben.

00:04:21: Ich finde Blais Pascal der berühmte Physiker und Mathematiker hat dieses wunderschöne Zitat geschrieben Man kann nicht beweisen dass es Gott gibt aber man kann auch nicht beweise dass es ihn nicht gibt.

00:04:35: Beides ist Glaube.

00:04:38: Und wenn man dann weitergeht, da merkt man aber ohne einen christlichen Glauben oder einen Glaubem an einem christlichen Gott.

00:04:45: Da kann ich ja vieles in meinem Leben gar nicht mehr richtig erklären!

00:04:48: Da kann mich vieles gar nicht mit Sinn füllen.

00:04:52: Gerade diese Dinge die vielleicht auch in der säkularen Welt erstmal positiv angenommen werden für den christlichen Glaube.

00:04:58: Also liebe Nächstenliebe Arm für Sorge und so.

00:05:03: Wie soll ich das eigentlich ohne einen christlichen Gott erklären?

00:05:07: Wie mache ich das?

00:05:08: So, dann da müsste ich ja letztlich sagen der Mensch, der stammt vom Affen ab irgendwie in einem langen Prozess der Evolution und dieser ewig lange Prozess diese Aussiebung dieser Evolution, der ist ja geprägt von dem Schlagsatz die starken Fressen, die schwachen.

00:05:28: also Fazit Liebe Dein Nächsten wie Dich selbst.

00:05:33: Irgendwas stimmt hier nicht, irgendwie passt das nicht.

00:05:36: Liebe Nächste liebe Arm für Sorge!

00:05:41: Die Schwachen sollen Rechte haben... Wie geht das?

00:05:43: In welcher Weltperspektive geht das wenn ich kein christlichen Gott habe?

00:05:47: Man merkt man ganz schnell da kommt man an seine Grenzen und es passt ja eigentlich nicht mit dem was andere Theorien so ein Fundament aufbauen Es sei denn es gibt einen Gott der in diesem unbarmherzigen Kreislauf die starken Fressen, die schwachen.

00:06:05: Die starken Gesiegen über die Schwachen, der da reingreht und sagt mein Reich funktioniert aber anders?

00:06:11: So funktioniert nicht mein Reich!

00:06:15: Und genau diesen Gott haben wir.

00:06:17: ein Gott, der das dann nicht nur sagt sondern auch noch demonstriert, er klein wird, der sich schwach macht, der für die Arm-und für die Schwachern da ist, der die gering auswählt, der selbst gering wird der sein Reich, seinen Thron, seine Herrlichkeit verlässt und sich klein und niedrig macht.

00:06:37: Und diese Welt, dieser Welt zeigt was Liebe ist, der für diese Welt stirbt, der seinen Leben hingibt, er nicht sagt ich kämpfe von meiner Rechte sondern ich leg meine Rechte hin!

00:06:46: Ich mach das komplette Gegenteil, von dem wie Welt eigentlich funktioniert.

00:06:52: Der sich selbst aufgibt und andere beschenken möchte uns beschencken möchte und uns nahe kommen möchte.

00:07:00: Und genau an diesem Gott glauben wir, diesen Gott haben wir.

00:07:03: Ein Gott der so ist, der zeigt was Liebe ist und der diese Welt liebt.

00:07:08: Und zwar die gesamte Welt!

00:07:11: Der diese ganze Welt schon immer im Blick hatte... ...und genau darum geht es nämlich in den Bibeltexten, den wir gerade schon gelesen haben.

00:07:18: Ich würde ihn nochmal vorlesen aus Mose zwölf, die Verse eins bis drei.

00:07:25: Ich kann dir klicken oder?

00:07:28: Glaube ich.

00:07:30: War ich das oder war dir das?

00:07:31: Ja macht ihr das mal.

00:07:34: Also, ich lese nochmal den Text.

00:08:04: Diese Textpassage aus diesem fast Anfang der Bibel befindet sich ja noch wirklich ganz am Anfang.

00:08:12: Wenn ihr eure Bibel aufklickt, das ist recht der Beginn wenn man so diese Bibel im einen durchlesen möchte.

00:08:18: Also ganz am Anfang dieser Bibel steckt dieser Text und auf diesen ersten Seiten vor dem Text geht es erst um die Schöpfung der Erde.

00:08:27: alles war perfekt Adam und Eva Liebe und Freude und Vollkommenheit, Einheit zwischen Mensch und Gott.

00:08:37: Und dann eines Tages hier kennt die Geschichte sicherlich, dann kommen diese ganze Story dieser Narrativ mit Adam und Eva der Schlange dem Apfel, den Sündenfall vorher alles perfekt geschaffen und dann bam!

00:08:50: Alles geht kaputt.

00:08:52: Und Gott will das nicht so lassen.

00:08:55: und im ganzen Rest der Bibel also ab Kapitel zwölf Bis zum Ende geht es dann genau darum, dass Gott es so nicht stehen lassen will.

00:09:05: Es geht dann darum wie Gott diese Erde wieder herstellen möchte.

00:09:09: aber dieser Anfang ist die Grundlage des gesamten biblischen Narratives und viele Menschen finden diesen Anfang in Schöpfung.

00:09:16: und dann die Berichte über den Sündenfall gerade heute extrem schwierig.

00:09:22: So Sünden-Fall!

00:09:23: Boah was ist das Wort für ein Wort?

00:09:25: Das hört sich auch negativ an.

00:09:27: Ist das nicht ein total pessimistisches Weltbild, dass die Bibel hier am Anfang aufbaut?

00:09:33: Bevor sie dann den Rest schildert wie Gott es wieder herstellen möchte.

00:09:36: Ich war vor einiger Zeit in einem städtischen Austausch und einem Gremium.

00:09:40: Es ging eigentlich so verschiedene Vertreter von städtesten Einrichtungen oder sozialen Einrichten auch ein paar private kamen so zusammen, um ein Event zu zelebrieren oder zu organisieren.

00:09:51: Das haben wir bei uns in Bremen relativ häufig.

00:09:53: das heißt Oberländer- oder Oberfieländervielfalt Karsten du kennst es noch?

00:09:57: Das ist unser Stadtteil und da kommen dann die ganzen Organisationen zusammen und berät darüber was kann man alles machen und jede Organisation schickt Vertreter und dann gibt's Stände und Marktstände und das ist ein großes buntes Ding wo viele Leute kommen.

00:10:09: aber im Rahmen dieser Organisationen im Vorfeld wurde auch Kirchen Teil sind, weil wir auch Einrichtungen sind die in diesem Stadtteil ja vertreten sind.

00:10:19: Wurde heftigst darüber diskutiert ob wir denn überhaupt noch und mit mir meine ich die städtischen Einrichtung ob wir überhaupt noch mit Kirchen zusammenarbeiten können?

00:10:28: Und da gab es dann.

00:10:29: in dieser Diskussion wird's dann immer hitziger und lässig war der springende Punkt dass die Kirchen sind doch die die immer sagen Es gibt einen Sündenfall!

00:10:36: Es gibt Sünde und ihr redet ständig über Sünde.

00:10:38: das ist doch so ein negatives pessimisches Weltbild.

00:10:42: damit wollen wir eigentlich nichts zu tun haben.

00:10:47: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, ich verstehe das.

00:10:51: Das schwingt ganz viel Schwierigkeit oder ganz viel Negatives mit.

00:10:55: aber eigentlich ist dieser biblische Narrativ vom Sündenfall genau das Gegenteil!

00:11:01: Es ist ja eben nicht ein pessimistisches Weltbild sondern ein positives.

00:11:06: also natürlich der der Sündenfalt in die Bibel da beschreibt erstmal es ist ja negatives Erlebnis und ein negatives Ergebnis oder auch ein negatives Ereignis Aber in ihm steckt ja eine total positive Nachricht, ein total positives Weltbild.

00:11:22: Das sieht man schon in dem Wort Fall.

00:11:24: also heißt ja Sündenfall und jemand kann ja nur dann fallen wenn er vorher ein Stück höher war um herunter zu fallen.

00:11:33: Das Wort macht sonst keinen Sinn.

00:11:36: das heißt wenn wir von einem Sündenfall reden dann sagen wir eigentlich es gab mal einen Moment davor was anders davor Hör.

00:11:48: Wenn es keinen Fall gab, wenn es kein Sündenfall gab dann... Dann gab's auch keinen.

00:11:53: davor war etwas höher, davor was besser.

00:11:55: das haben wir da nicht!

00:11:56: Wenn wir nicht die Rede von einem Sündenfall haben, dann müssen wir sagen Es war schon immer so keine Veränderung, linear.

00:12:05: Das heißt so wie die Welt jetzt ist mit all den Kriegen Mit all der Ausbeutung, mit all dem Leid, mit aller Gewalt und mit all der Armut.

00:12:14: Und ich glaube hier sitzt keiner im Raum, der das irgendwie leugnen würde.

00:12:17: Ich glaub wer die letzten Nachrichten der letzten Monate verfolgt hat er weiß okay mit dieser Welt stimmt was nicht.

00:12:21: Aber wenn ich nicht von einem Sündenfall reden kann dann sage ich genau so war es schon immer Es war nie anders.

00:12:28: Das ist das Beste.

00:12:29: So besser wird's nicht!

00:12:31: Das zeigt uns die Menschheitsgeschichte.

00:12:33: besser wird es nicht.

00:12:34: Denn wenn es keinen vor dem Fall gab, dann gibt es hier auch kein nachdem Fall.

00:12:37: Dann sagen wir so wie die Welt jetzt ist, so war sich schon immer und so wird sie auch immer bleiben.

00:12:42: Da wird sich nichts ändern.

00:12:44: Und ist das nicht hoffnungslos?

00:12:46: Das ist doch negativ!

00:12:47: Das ist total pessimistisch!

00:12:50: Wie besonders dass wir sagen, Moment mal, wir haben aber einen biblischen Bericht über ein Sündenfall Der uns sagt, nein diese Welt ist nicht perfekt.

00:12:59: Ja okay da ist wirklich vieles im Argen Vieles durcheinander.

00:13:03: aber wir Christen können sagen Aber es war mal anders.

00:13:09: So war's nicht immer Es war mal Anders vor dem Fall Und in einem biblischen Narrativ über diesen Sündenfall Ist der gleiche Narrativ In dem Gott sagt und ihr lieben es wird auch wieder anders Es wird auch Wieder anders.

00:13:24: Es gibt Hoffnungen Denn Gott will diese Welt wieder herstellen.

00:13:29: Das ist doch die beste Botschaft, die wir haben!

00:13:31: Das ist auch total hoffnungsvoll und optimistisch.

00:13:34: Gott schreibt eine neue Geschichte.

00:13:37: Er hat einen Plan mit dieser Welt, der es noch nicht am Ende.

00:13:40: Und diese Geschichte, dieser große Narrativ begegnet genau hier mit Abraham in unserem Predigtext.

00:13:50: Ein Mann, der bis zu diesem Moment keine Ahnung hatte Wer dieser Gott eigentlich ist, der ihn da begegnet.

00:14:00: Das ist das erste Mal, dass er diesem fremden Gott begegnete.

00:14:03: Das sagt hier der Vers zwei.

00:14:07: Gott sagt zu ihm ich werde dich zu einem großen Volk machen und ich werde Dich segnen und Du wirst ein Segen sein!

00:14:17: Wenn wir das heute lesen so aus dem XXI.

00:14:21: Jahrhundert Dann hört man so ein Bibeltext, so einen Bibelfers.

00:14:25: Ich werde dich zu einem großen Volk machen und ich werde dich segnen du wirst ein Segen sein.

00:14:30: Und dann denken wir wie cool!

00:14:32: Wir ermutigen für Abraham.

00:14:33: So also da kommt ein Gott den er nicht kannte, den er vorhin noch nicht begegnet ist und der spricht ihn auf einmal zu Ich werde Dich zu einem großem Volk Machen, ich werde DICH Segnen.

00:14:42: Wow Wie ermutigend.

00:14:44: Aber das sagen wir aus der Brille des einundzwanzigsten Jahrhunderts, denn als Abra haben das Hörte.

00:14:52: Als Abra diese Worte dieses Gottes hörte.

00:14:56: Da konnte der das gar nicht einordnen!

00:14:58: Der konnte gar nicht verstehen was passiert hier eigentlich?

00:15:02: Die Frage die sich Abraham gestellt hat war warum um alles in der Welt sollte mich irgendein Gott segnen und vor allem auf dieser Art und Weise?

00:15:12: warum sollte ein Gott zu mir kommen und mir einen Segen zu sprechen, denn absolut unmöglich sowas machen Götter nicht.

00:15:21: Das haben Göttern noch nie gemacht!

00:15:23: Und in dem Weltbild... ...und in der Zeit in der Abram steckte war das völlig utopisch.

00:15:27: Das war auch nicht nur utopische.

00:15:29: Das waren nicht mal aufm Schirm.

00:15:30: Diese Gedanken kamen ein nicht.

00:15:33: Es war nicht einzuordnen.

00:15:35: Denn in der Vorstellung des Menschen damals waren Götters schreckliche Wesen.

00:15:40: Das sind furchtbare Gestalten von denen man sich fürchtete Und Götter kamen nicht einfach so zu Menschen.

00:15:48: Es war umgekehrt, Menschen kamen zu den Göttern und zwar immer dann wenn sie etwas von den Göttern wollten Wenn sie etwas haben wollten der Götta glaube damals.

00:16:00: der ist vielleicht vergleichbar mit dem was der Theologe Christopher Whatke in der ein ganz farbelhaftes Buch geschrieben hat.

00:16:12: Das wäre vergleichba mit diesem Schaubild hier.

00:16:15: ich nenne das mal dass Ja, dieser Pfeil oben ist jetzt ein bisschen abgedreht.

00:16:20: Es soll ein N sein.

00:16:24: Ich muss mal hier das N. Ihr könnt was wahrscheinlich nicht lesen ich bin nicht der beste Schmaler und Schreiber aber es heißt Schema-Nschema.

00:16:32: Der Theologo Christopher Watkin nennt den Götterglauber der Menschen damals so die religiöse Auffassung Das Schema n oder es funktioniert nach einem Schema in und dass.

00:16:44: das ist letztlich so dass wir oben die Göttern sind oder irgendein Gott und unten befinden sich halt die Menschen.

00:16:52: Und wenn ein Mensch etwas von einem Gott haben möchte, von diesem furchtbaren schrecklichen Gott da oben dann kann das weiß ich nicht alles mögliche sein ansehen.

00:17:05: so war früher gang und gäbe Schutz oder Macht Ganz häufig der Sieg in irgendeiner kriegerischen Schlacht, so die Götter sollen uns Hult sein oder sollen uns Wohlgesonnen sein.

00:17:20: Immer wenn man etwas wollte von diesen Göttern Reichtum Geld Liebe was auch immer dann musste man die Göttin dazu irgendwie bewegen.

00:17:29: denn diese Götte alleine das waren egoistische egocentrische eigensinnige Götta.

00:17:36: okay waren in ihrem, was auch immer das war, Totenreich oder herrlichem Reich oder in ihrer Machtsphäre.

00:17:41: Aber sie mussten bewegt werden und um sie zu bewegen gab es verschiedene Verhaltenskodexe je nach Kultur, je nach Religion Je nach Götterbild.

00:17:49: Man musste die Göttern besämpftigen mit einem Geschenk Oder Mit einer Opfergabe oder mit der richtigen moralischen Haltung wie auch überniedern aussah.

00:17:59: Und wenn es dann gelang von den Menschen die richtige Opfer, die richtigen Geschenke, die richtige Verhaltensweise an diese Götter irgendwie zu bringen.

00:18:07: Dann hatte man die Chance, die Göttern dazu zu bewegen einem Wohlgesond zu sein.

00:18:13: Das ist eigentlich das uralte Prinzip von wie du mir, so ich dir, eine Hand wäscht die andere?

00:18:19: Die Götten werden geerrt und gepriesen und gefürchtet!

00:18:23: Die Menschen preisen Ehren und fürchten aber eigentlich hat es ganz immer nur ein Ziel der Mensch tut alles was er kann Das bekommt von nachher sich sehnt.

00:18:34: Ansehen, Wohlstand, Reichtum – was auch am meisten Respekt macht, Liebe!

00:18:42: Eine Hand wäscht die andere.

00:18:43: so funktioniert Religion und übrigens nicht nur damals in allen möglichen Götzen oder Götteranbetungen auch heute.

00:18:52: Jede andere Religion funktioniert genauso das Karma im Hinduismus zum Beispiel oder auch im Buddhismus.

00:18:59: Wenn du ein Dalit bist und so nennt man ja in Indien die Untouchables, also die unterste Kaste, die man nicht berühren darf.

00:19:07: Die allerletzten, niedrigsten, ärmsten, unangesehenen Menschen, wenn du einen Dalit ist dann deswegen weil du in deinem Leben davor genau das nicht richtig befolgt hast.

00:19:20: Du hast den Göttern nicht die Aufmerksamkeit gebracht eigentlich angebracht gewesen wäre.

00:19:27: Du hast die Götter nicht richtig geerrt, du hast nicht richtig gelebt!

00:19:30: Dein Moralkodex hat nicht so funktioniert wie es hätte sein sollen.

00:19:32: am Ende bist du im nächsten Leben ein Dalit, einen Untouchable.

00:19:37: Zu Allah ins Paradies kommst du nur wenn du tust was richtig ist.

00:19:43: Es gibt einen ganz klaren Katalog was du zu tun hast um zu Allah ins paradies zu kommen und so hundertprozentig sicher kannst du dir da auch nicht seien.

00:19:51: Erleuchtung findest du nur Wenn du dich bemüßt Wenn du dich anstrengst, wenn du die Codecs nimmst, ne?

00:19:59: Die Mehrzahl von Codecs.

00:20:01: Wenn du die befolgst und das richtig machst dann hast du irgendwann Erleuchtung.

00:20:06: Und ganz ehrlich wir kennen es auch aus dem säkularen Bereich aus dem nicht religiösen Bereich.

00:20:10: Ganz genau so!

00:20:11: Wenn Du es im Leben zu etwas bringen willst Dann streng nicht gefälligst an.

00:20:17: No pain no gain sagt man Im englischen Mach was Es ist deine Verantwortung und wenn Du dein Leben nicht auf die Kette kriegst Deine Schuld.

00:20:24: Also streng nicht an oder zu Weihnachten.

00:20:28: Kinder sind jetzt fast alle raus, aber ihr wollt Geschenke liebe Kinder?

00:20:34: Dann benehmt euch gut!

00:20:36: Und so haben wir das in allen möglichen Lebensbereichen und Kontexten.

00:20:41: Es sitzt so tief in uns drin.

00:20:44: Das Problem ist da wo wir es auch in unseren christlichen Glaubenreihen projizieren ob Gott mich wirklich liebt obwohl ich meine Zeit irgendwie gerade so schleifen lasse.

00:20:54: Mein Gebetsleben ist ja eigentlich so lala.

00:20:59: Ob Gott mich weniger liebt gerade?

00:21:02: Eigentlich müsste ich mein Bibel lesen, eigentlich müsste ich liebenswerter sein, eigentlich müsse ich freundlicher sein!

00:21:07: Eigentlich muss sich viel öfter den Gottesdienst besuchen und eigentlich muss sich dies das, dies dass... Und er hört mich nicht falsch.

00:21:13: Als Pastor einer Gemeinde sage ich, bitte mach das ist super!

00:21:16: Es ist total wichtig es ist gut für uns.

00:21:19: Es ist elementar und relevant für unseren Glaubenswachstum gewisse Sachen und gewisse Disziplin auch einzuüben aber niemals niemals erinnert dass an der Liebe Gottes zu uns etwas.

00:21:34: wir können Gott nicht irgendwie bewegen uns mehr zu lieben, ihn besämftigen als könnte man einen Götzen irgendwie besämpftigen oder bewegen uns Gutes zu tun.

00:21:46: Das funktioniert mit Gott nicht.

00:21:49: und genau damit räumt Gott von Anfang an auf, als er Abraham begegnet.

00:21:55: Er dreht das um, er dreht dass N in ein U Denn Abraham kommt nicht zu Gott.

00:22:13: Es ist ja genau andersherum Gott, ich mach hier nochmal ein G für Gott.

00:22:18: Gott kommt zu Abraham!

00:22:22: Das ist komplett anders.

00:22:23: Das macht für Abraham deswegen auch keinen Sinn.

00:22:25: Deswegen muss er da völlig baff stehen und denken was ist das für einen Gott der sowas macht?

00:22:30: Denn das machen Götter nicht.

00:22:32: Warum kommt Gott zu

00:22:34: mir?!

00:22:35: Wer bin ich schon?

00:22:40: Es ist einfach komplett umgedreht.

00:22:42: keine N-Schema sondern ein U Schema.

00:22:46: Gott Kommt Zu Abraham Abram muss ihm nichts bringen.

00:22:50: Da ist an der Stelle keine Opfergabe, da ist kein Geschenk, da is kein Verhaltenskodex.

00:22:58: Gott kommt zu Abram und dann sagt er dem noch Sachen wie Ich werde dich segnen.

00:23:04: Abram kommt ohne Geschenke also kommt gar nicht zu diesem Gott und auch nichtmals mit einem Geschenken.

00:23:09: aber Gott kommt Zu Abram mit einem geschenkt und sagt Und ich habe noch was für Dich mitgebracht?

00:23:14: Ich möchte Dich segnen!

00:23:18: komplett anders als jede menschliche Vorstellung von Religion.

00:23:22: Und dann geht diese Geschichte ja weiter, wenn ihr im Bild seid und diese Story kennt die dort aufgebaut wird, dann macht Gott noch zu zwei dramatische Höhepunkte um dieses U-Schema in Abraham reinzuhemmern quasi, um ihn das hammermäßig klarzumachen.

00:23:39: Indem er erstes mit Abraham diesen Bund schließt, das kommt dann fünf Kapitel weiter unter anderem in Kapitel siebzehn Gott mit Abraham diesen Bund.

00:23:49: und wenn ihr diese Story im Hinterkopf irgendwo habt oder kurz ich mal gelesen habt, das ist auch eine dieser sehr seltsamen Geschichten für uns heute aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert.

00:24:00: In der Regel war es damals so dass wenn zwei Parteien einen Bund geschlossen haben völlig egal welche Parteien dann war in einer Art Bundesschluss.

00:24:08: auch immer da gab's immer Elemente symbolische Elemente die diesem Bund unter Mauern würden und es folgten auch immer.

00:24:15: Warnungen Also an beide Parteien.

00:24:18: Jede Seite wusste, wenn ich diesen Bund breche dann wird etwas mit mir passieren denn ich komme in diesem Bund mit meinem Leben rein und werde diesen Bund mit meinen Leben quasi untermauern.

00:24:29: Und zum Beispiel gab es eine symbolische Handlung wie Oder man hat dann Sachen gesagt, wie möglich zu Pulver zerrieben werden wenn ich diesen Bund nicht halte.

00:24:39: Und dann hat man vielleicht so theatralisch so Sand irgendwie hochgenommen und die so in der Hand zerrieben oder in der Luft zu verstreuen lassen.

00:24:45: also es gab irgendwelche symbolischen handlungen Wenn man einen bunt geschlossen hat um auszudrücken was passieren würde wenn ich diesem bund nicht halten.

00:24:54: Als Gott ein Bund mit Abraham schließt gibt's deswegen diese seltsame Szene in der Bibel wo Tote Tiere zersägt werden in zwei Hälften und dann sagt Gott, Abraham bau hier links so eine Reihe unter rechts mit diesen Tierhälften aus.

00:25:10: Und damit hat man quasi gesagt wenn ich diesem Bund nicht halte oder soll ich so zersegt werden wie diese Tiere oder ich soll sterben wie die Tiere?

00:25:18: und da so ein dramatisches Dramatische Warnung was passiert wenn man diesen Bund nicht hält?

00:25:24: Das Verrückte an dieser Geschichte mit Abraham ist Gott sagt zu Abraham, aber du gehst nicht an den Tieren vorbei.

00:25:34: Ich gehe und du stell dich dahin und schau zu was ich mache völlig anders als jeder andere Bundesschluss zu dieser Zeit.

00:25:42: Abraham soll nichts machen!

00:25:44: Er steht einfach da und Gott geht an diesen Tieren vorbeifällig dieses Ent völlig umgedreht.

00:25:51: Gott segnet Abraham und dann sagte ich schließe einen Bund mit dir Abraham Und möge ich zersickt werden wie diese Tiere.

00:26:00: Möge ich sterben, wie die Tiere?

00:26:02: Sollte ich den Bund nicht

00:26:02: halten.".

00:26:04: Und Abraham steht an der Seite und staunt über diesen Gott und denkt Ich verstehe gar nichts.

00:26:11: Zweiter Höhepunkt ist dann diese Geschichte als Gott zu Abraham sagt Geh auf einen Berg und opfere deinen Sohn!

00:26:19: Ist uns geläufig nämlich an Opfer dein sohn Isaac.

00:26:25: Wenn man in Hauskreisen ist oder eine Gemeinde von der Kanzel Dann ist die erste Reaktion, das bei einer netten Gemeinde eben nicht.

00:26:32: Da sagt man da nichts aber... Die erste Reakktion hier drin denkt man, was ist das für ein Gott?

00:26:37: Der sagt Opfer Dein Sohn!

00:26:39: Das ist ja grausam überhaupt daran zu denken wie schlimm!

00:26:43: Wie kann das

00:26:44: sein?!

00:26:45: Und wir retten uns dann damit.

00:26:47: manchmal sagen sie, ja es ist ja der Gott des alten Testamentes im neuen Testament, das ist alles anders so.

00:26:50: Aber so einfach ist es nicht.

00:26:52: Es ist einfach ne harte Tobag.

00:26:55: Das liegt aber nicht an der Geschichte an sich dass wir viertausend Jahre später existieren, als diese Begebenheit sich ereignet hat.

00:27:03: Das liegt daran, dass wir durch die Brille des einundzwanzigsten Jahrhunderts schauen.

00:27:09: Denn für die Menschen zu Abrams Zeiten war der Gedanke das ein Gott sagen könnte Opfer Dein Sohn absolut nicht schockiernd im Gegenteil!

00:27:22: Praxis.

00:27:23: Menschenopfer, und ich will nichts beschödingen so schlimm und schrecklich sie sind diese Praxis.

00:27:28: aber Menschenopfern gab es in der Geschichte der Religion schon immer Und nicht nur damals.

00:27:35: In den zehn Jahren in denen ich in Sammier gelebt habe hatten wir die Möglichkeit einige Orte zu besuchen zum Beispiel in Lektanger-Nika oben.

00:27:43: Es ist eine Grenze von Kongo und Burkina Faso und Tanzania wo wissentlich Nicht geduldet und auch natürlich strafrechtlich verfolgt, sobald es entdeckt wird aber wissentlich Menschenopfer praktiziert werden.

00:27:59: Das gibt es selbst in dem einzwanzigsten Jahrhundert Und so viel mehr eben noch vor viertausend Jahren.

00:28:05: Es war schrecklich Aber es war im Götterkult durchaus durchaus üblich.

00:28:10: Übrigens macht das auch total Sinn wenn man einen Schema N hat.

00:28:16: Denn wenn ich als Mensch die Götter irgendwie besämpftigen kann, mir Gutes zu tun mit meinen Geschenken und meinen Opfergaben.

00:28:23: Dann ist doch wohl klar dass je größer die Opfer sind umso mehr kann ich diese Göttern vielleicht bewegen.

00:28:31: Und welch Opfer könnte größer sein als das was mir teuer und lieb ist?

00:28:36: Beispielsweise ein Kind Das schockierende bei dieser Bibelstelle wo Gott sagt, Opfer Deinen Sohn Abraham war nicht dass Abraham seinen Sohn opfern würde beziehungsweise das Götter in der Lage sind so etwas zu sagen.

00:28:53: Das ganze Abraham von den Göttern früher.

00:28:56: Das Schockierende!

00:28:57: Dass völlig fassungslos an dieser Geschichte ist, dass Gott Abraham stoppt und sagt nein machst du nicht Stopp Abraham.

00:29:07: Und dann ist derselbe Gott noch da und er zaubert da irgendwie noch so einen Schaf in den Busch rein!

00:29:14: Wie kann das sein, dass Gott nicht nur sagt Abram also ihn natürlich auf die Probe stellt aber dann sagt nein Abram du machst es nicht stopp ich mache es und ich bringe dir ein Schaf, das du mir opfern sollst.

00:29:30: ein Gott der die Opfergabe selbst noch gibt und sagt, das kannst du mir geben.

00:29:37: Ich möchte nicht dein

00:29:37: Sohn.".

00:29:39: Und die Leute damals dachten so, hey ein Gott der sein eigenes Opferlamm organisiert?

00:29:44: Das macht keinen Sinn.

00:29:44: solche Götter gibt es nicht!

00:29:47: Aber Gott verwandelt das N in einen U. er beendet das Prinzip wie du mir, so ich dir.

00:29:53: Er kommt zum Menschen und er beschenkt uns genau andersrum weil er uns liebt.

00:29:59: Jede andere Religion der Welt funktioniert ja genau anders herum.

00:30:03: alle anderen Religionen der Welt sagen immer Unser Gründer ist ein guter Typ, ein gutter Mensch und der sagt uns was wir machen müssen um zu Gott zu kommen.

00:30:13: Und wenn du alles richtig machst?

00:30:14: Wenn du alles befolgst, was der religiöse Leiter dir sagt, wenn du dich anschreckst dann kannst du es vielleicht schaffen zu Gottzukommen aber der Christliche Gott macht's genau anders herum.

00:30:24: Du sagst nein!

00:30:26: Du wirst das nicht schaffen Es wird nicht reichen!

00:30:29: Du willst nichts zu mir kommen können und deswegen komme ich zu euch in ein U. Und das ist die gute Nachricht, die wir haben.

00:30:40: Wie gesagt Gott ist anders!

00:30:42: Anders als alles was wir kennen.

00:30:44: Wir müssen uns nicht abmühen.

00:30:47: Wir müssen Gott nicht besämpftigen.

00:30:48: Wir müssten ihn nicht gnädig stimmen.

00:30:51: Das macht er alles selbst und auf diesem Berg rettet er Abrahams Sohn Isaac.

00:30:58: Denn zweitausend Jahre später Auf einem anderen Berg Opfert er seinen eigenen Sohn Jesus Christus.

00:31:06: Damit alle, die an ihn glauben, ewiges Leben haben.

00:31:09: Das ist der Grund warum Gott Abraham hier segnet!

00:31:14: Das ist das Grund warum er Ihnen zu einem großen Volk machen will dieses Versprechen was Gott hier macht.

00:31:18: ich werde dich segnen und durch dich werde ich alle segnen Denn aus diesem Volk dass Gott da baut wird eines Tages der Retter kommen Jesus Christos der alle retten wird.

00:31:28: Also von Anfang an hat Gott nicht nur Abraham im Blick.

00:31:32: Er hat die ganze Welt im Blick Denn die ganze Welt soll erkennen, wie gut Gott ist.

00:31:38: Das ist auch der Grund warum Gott dann Abram aus Deinem Kontext herausruft.

00:31:42: Als er an Vers eins gewesen, ne?

00:31:44: Verlass Deiner Heimat, deine Verwandtschaft und dein Elternhaus ziehen das Land, dass ich dir zeigen werde.

00:31:50: Also Abram soll sich in Bewegung setzen, er soll hinausgehen Und natürlich ist es für Abram enorm herausfordernd was er da tun soll.

00:31:59: Zum einen, weil er ja nicht wusste wohin.

00:32:01: Also die Details sind hier sehr wage gehen ein Land das ich dir zeigen werde Das ist alles was Abraham weiß.

00:32:08: zum anderen Die eigenen Landesgrenzen zu verlassen das war damals extrem gefährlich.

00:32:14: Wirtschaftlich und sozial abgesichert war man nur im eigenen Kontext Und das war der Kontext der Verwandtschaft.

00:32:20: Aber trotz aller Risiken Abraham geht.

00:32:23: Er vertraut Gott Und durch die ganze Bibel hindurch wird Abraham deswegen als Glaubensheld gefeuert, aber nicht weil er ein guter Mann war.

00:32:35: Das liest man manchmal so da hinein.

00:32:37: Aber das war Abraham ja nicht.

00:32:40: Die Bibel ist sehr ehrlich mit ihren Schilderungen ihrer sogenannten Helden.

00:32:44: Sie hat Helden!

00:32:45: Aber sie verdeckt nicht ihre Fehler.

00:32:48: Im Gegenteil Sie ist da sehr offen.

00:32:50: Abraham wird geschildert dann in dem weiteren Verlauf der Geschichte Als einen Mann der ungeduldig war Als Gott ihm Isaac versprochen hat, sich das aber hinzieht nimmt sich Abraham eine zweite Frau und zeugt mit ihr ein Kind.

00:33:04: Daraus entsteht Chaos.

00:33:06: Er konnte nicht warten!

00:33:08: Abraham wird geschildert wie er feige war.

00:33:11: als ein mächtiger Mann Interesse an seiner Frau hatte bekam Abraham Angst Und gab sie als seine Schwester aus.

00:33:18: Nicht nur einmal und das fand sie bestimmt nicht gut.

00:33:22: also ich stelle dir vor du bist mit deiner Frau unterwegs in der Straßen von Oldenburg und ein mächtiger Bodybuilder kommt, und guckt dich an.

00:33:33: Und guckt deine Frau an und sagt ich will deine Frau!

00:33:36: Und du sagst Ja wir sind ja eh nur Geschwister im Glauben.

00:33:41: So wie würde deine Frau das finden?

00:33:43: Bestimmt nicht gut so Wobei ein Bodybuilders hoffentlich nicht.

00:33:53: Sie wäre schockiert.

00:33:56: Aber genau das macht Abraham.

00:33:58: Ein mächtiger Mann kommt, sagt gibt mir deine Frau und er sagt ja ist okay.

00:34:02: Ist ja mein Schwester.

00:34:03: Nimm!

00:34:03: Er war kein Glaubensheld in dem Sinne dass er gut war.

00:34:07: Er war ein Glaubensheld weil er trotz seiner Fehler und trotz deiner schwächen Gott vertraute Und hebräer elf drückt das so aus infers acht.

00:34:18: Wie kam es?

00:34:19: Dass Abraham dem Ruf Gottes Geheuchte seine Heimat verließ und einen Ort zog der nach Gottes Zusage einmal sein Erdbesitz sein würde?

00:34:27: Warum machte er sich auf den Weg?

00:34:29: Obwohl er nicht wusste, wohin er kommen würde.

00:34:32: Der Grund dafür war sein Glaube oder je nach Übersetzung seinen Vertrauen in Gott.

00:34:40: Abraham war bereit sein altes Leben hinter sich zu lassen weil er Gott vertraute mit all seinen Fehlern und all seinen Schwächen.

00:34:48: aber er sagte so wie ich bin Herr Ich der Gott der das gemacht hat!

00:34:52: Der Gott der an mich herangetreten ist!

00:34:58: Natürlich glaube ich an den Gott.

00:34:59: Natürlich vertraue ich dem Gott mit all den Schwächen, die ich mitbringe!

00:35:03: Ein Gott, den man nicht besämpftigen muss?

00:35:05: Einen Gott, dem man keine Opfer bringen muss, dem er nicht irgendwie bewegen

00:35:08: muss?!

00:35:10: Natürlich glaub' ich an diesen Gott, natürlich vertraube ich dem!

00:35:14: So ein Gott bin ich vorher noch nie begegnet.

00:35:16: dieser Gottes anders und diesem Gott will Abraham nicht mehr verlassen.

00:35:22: oder wie der Theologe Martin Lloyd-Jones mal so treffend schreibt in einem Zitat Da heißt es, Abram wusste zwar nicht wohin er ging aber er wusste mit wem er ging.

00:35:33: Er wusste diesen Gott dem Folge ich egal wohin für diesen Gottesabram sogar bereit alles zu verlassen.

00:35:42: und dieses Bild begegnet uns ja in der Bibel immer wieder.

00:35:44: also immer wieder sind da diese Geschichten von Menschen denen Gott nahe kommt Und als sie seine Liebe erkennen seine Gnade seine Herrlichkeit seine Größe so sagen Sie egal was Ich folge dir Egal was du sagst, ich mach.

00:36:01: Ich frage keine Fragen mehr!

00:36:02: Ich hab das erlebt.

00:36:03: Dieser Gott ist anders... ...ich bleib bei ihm, ich gehe.

00:36:06: Als Mose Gott am brennen Dornbush begegnet, ist er so überwältigt von dieser Herrlichkeit Gottes.

00:36:13: und direkt im nächsten Moment sagt Mose zu Gott bzw.

00:36:16: Gott sagt zum Mose und jetzt geht's um Farrao.

00:36:19: Mose geht.

00:36:21: Jesaja erkennt Gottes Größe und im nächsten moment sagt Jesaja her, sende mich?

00:36:26: Ich bin der denussenten kannst.

00:36:29: Wenn wir Gott nahe kommen, dann spüren wir seinen Herzschlag und dieser Herzschlag schlägt immer für die ganze Welt.

00:36:36: Nicht nur für uns sondern für alle!

00:36:38: Das macht Jesus ja sein Jünger von Anfang an klar im Markus Evangelium Die erste Begegnung, die Jesus mit seinen Jüngern hat.

00:36:45: Die ersten Worte von Jesus an seine Jüngere folgt mir nach.

00:36:50: Ich will euch zu Menschenfischern machen.

00:36:53: Mit anderen Worten Gott kommt zu uns hier er kommt zu us Aber dabei bleibt er nicht stehen.

00:37:01: Er sendet uns, er sendet in die Welt zu Menschen aber er bringt uns in Bewegung.

00:37:10: Der Theologe Timothy Keller hat deswegen mal gesagt Gott ist wie ein geistlicher Wirbelsturm Er zieht uns zu sich hin nur um uns dann wieder herauszuspucken.

00:37:23: Also für dieser Tornado der uns reinzieht zu sich in seine Nähe aber mit einem einzigen Ziel raus mit euch raus in die Welt, denn Gott hat immer und schon immer seit aber haben.

00:37:37: Die ganze Welt im Blick!

00:37:39: Also deswegen gibt es uns ja... Deswegen sind wir hier heute, ne?

00:37:44: Wir sind ja Kirche weil Gott diese Welt imblick hat.

00:37:49: Deswegen gibt es Kirche.

00:37:51: Wir haben nicht eine Mission als Kirche, Gott hat eine Mission und Kirche ist sein Instrument.

00:37:59: Der Theologer Christopher Wright schreibt dazu mal auf einer Lausanne Konferenz, Zwei-Tausendzehn folgendes Zitat.

00:38:07: Es ist nicht so dass Gott eine Mission für seine Kirche in der Welt hat sondern Gott hat eine Kirche für seine Mission in der welt.

00:38:15: als er hat Eine mission diese welt zu erreichen und er gebraucht dich und mich dafür.

00:38:21: Er gebrauch seine kirchheit sein instrument.

00:38:24: Gottes perspektiv ist einfach Wie Abermesser liebt das?

00:38:27: Es ist einfach anders.

00:38:28: Es ist viel größer, viel umfassender als unsere Perspektive und ich weiß nicht wie es dir geht denn ich ertappe mich oft dabei dass ich merke Boah aber wie klein ist meine Perspektiven manchmal.

00:38:42: Und dann sehe ich nur meine Nöte Meine Familie Meine Gemeinde Unser Land Unsere Kultur Das was wir haben, das was wir brauchen.

00:38:55: Aber Gott zieht soviel mehr.

00:38:57: Er sieht immer alle und er will, dass ihn alle erkennen.

00:39:03: Und mit alle meint er auch alle Deutsche Afghan Amerikaner Iraner Russen Ukrainer.

00:39:15: egal ob in unseren Augen gut oder böse Egal ob jung oder alt egal ob links oder rechts oder Mitte egal ob hetero oder homo oder quer oder was auch immer, er hat ein klares Ziel.

00:39:30: Die ganze Welt wird ihm gehören.

00:39:34: Jedes Knie wird sich beugen.

00:39:37: das ist seine Agenda und dazu hat der uns gerufen für diese Agenda die Kirche, die Gemeinde und jeden einzelnen seine Botschaft rauszutragen damit wir ein Segen sein können so wie Abraham.

00:39:50: ich segne dich damit nicht nur Ich segne Dichtpunkt sondern damit Du ein Segen sein kannst, damit alle Völker von dir gesegnet werden.

00:40:00: Er sendet!

00:40:02: Jesus selbst sagt das im Johannes-Evangelien und damit schließt sich in Kapitel zwanzig Vers.

00:40:07: Einenundzwanzig so.

00:40:08: Da sprach Jesus abermals zu ihm Friede sei mit euch.

00:40:12: wie mich der Vater gesandt hat So sende ich Euch.

00:40:17: Gott war schon immer im Sendungsbusiness.

00:40:20: Der Vater sendet den Sohn.

00:40:23: Der Vater, der Sohn senden den Heiligen Geist und Vater, Sohn und Heiliger Geist senden uns seine Gemeinde in die ganze Welt.

00:40:34: Und natürlich kann das bei jedem anders aussehen.

00:40:37: Je nach Lebensbiografie oder Geschichte je nachdem wie deine Persönlichkeit tickt und dein Charakter ist je nach dem wo Gott dich auch schleifen möchte oder herausfordern möchte oder einfach dich gebrauchen möchte kann es anders aussehen.

00:40:49: nicht jeder muss sein Land verlassen wir aber und in ein fremdes Land gehen.

00:40:56: Aber es würde mich wundern, wenn nicht hier in diesen Rhein deine oder die eine sitzt an die genau dieser Ruf geht.

00:41:05: Statistisch gesehen wird mir das Wunder.

00:41:06: Wenn hier nicht jemand sitzt den Gott nicht doch in ein anderes Land ruft?

00:41:12: Oder in einer anderen Stadt?

00:41:14: Eine andere Region?

00:41:16: Kannst ja mal fragen!

00:41:17: Vielleicht hast du das selbst schon einige Male durch.

00:41:19: aber Gott fragt her, möchtest Du mich irgendwo hinsenden?

00:41:24: Grenzen überschreiten?

00:41:27: Natürlich kann nicht jeder eine Gemeinde gründen, aber es würde mich wundern wenn ich hier jemand sitzt den Gott genau dazu befähigt und berufen hat.

00:41:37: Eine Gemeinde zu können oder in der kleinen Gruppe erst mal.

00:41:41: Ein Hauskreis.

00:41:44: Eine Gruppe die sich darüber Gedanken macht dieses Herzanlegen bewegen möchte.

00:41:49: wo können wir wie können wir ganz organisch ganz instrumental strukturiert organisatorisch noch anders wirken als bisher.

00:41:59: Könnte da was entstehen?

00:42:02: Es ist bei jedem anders natürlich, aber jeder ist gesendet und vielleicht ist es seine Nachbarschaft oder deine Familie.

00:42:10: Vielleicht ist das genau der Moment dass Gott sagt eigentlich brauche ich dich jetzt am allerdringsten in deiner Familie.

00:42:19: Eigentlich braucht ich ... Deine Familie braucht jetzt nichts mehr als ein Vater oder nichts mehr eine Mutter oder nicht mehr als eine Tochter die den Herrn liebt einen Sohn die den Herrn liebt.

00:42:30: Vielleicht die Nachbarschaft, vielleicht Oldenburg, vielleicht darüber hinaus... Wir müssen nicht alles machen!

00:42:36: Wir können nicht alles aber jeder wird etwas machen.

00:42:40: Dazu beruft uns Herr ich segne dich damit du ein Segen sein kannst und damit würde ich gerne schließen mit einem Gebet.

00:42:53: Ja steht gern dazu auf.

00:42:54: Herr Du bist einen Gott der größer ist als all die Götter dieser Welt Als All die Religion als unsere eigenen Vorstellung, was wir zu tun und zu machen haben.

00:43:08: Du drehst das innen um.

00:43:10: Wir kommen nicht zu dir.

00:43:12: du kommst zu uns Und siehst uns zu dir und zeigst uns durch deine Liebe und deine Gnade Durch dass was du am Kreuz getan hast wie groß du bist und Wie sehr du uns lebst?

00:43:27: Als wir noch deine feine waren hast du ihn schon geliebt.

00:43:30: Wir können so kommen wie wir sind zu dir aber wissen du lässt uns nicht so wie wir.

00:43:36: Du änderst.

00:43:37: Du arbeitest, du schleifst und du

00:43:40: sendest.".

00:43:42: Herr und heute morgen bitte ich dich wo wir hier so stehen zeig uns doch wohin sendest du uns?

00:43:52: Wohin stellst du mich?

00:43:54: Wo können wir ein Segen sein?

00:43:59: Amen!

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