Lobe Gott mit allem was Du hast

Shownotes

Psalm 150

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00:00:02: So, jetzt sind glaube ich alle wach.

00:00:06: Ganz schön viel Halleluja's heute Morgen!

00:00:10: Erst Zahmhundertfünfzig gehört, dann Zahmmhundertfünfzig gesungen und dann Händels-Halleluja.

00:00:19: Eines der größten Lobgesänge die wahrscheinlich je geschrieben wurden.

00:00:24: aber auch da den Text hat Händel sich nicht selber überlegt sondern erstand aus der Offenbarung.

00:00:35: Halleluja, denn daher unser Gott der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten.

00:00:44: Ich wünsche es wäre so halt aber bis dahin, bis wir da hinkommen dürfen wir weiter Gott loben ihm die Ehre geben mit Gesang und Musik.

00:01:04: Und dieses große Hallelujah das ist nicht nur ein Musikstück Das ist ein Blick in die Zukunft Ein Vorgeschmack auf den Tag, an dem die ganze Schöpfung in ein einziges Lob ausbricht.

00:01:18: Und genau dahin zeigt der Psalm, den wir heute aufschlagen.

00:01:23: Marcel hat uns gerade schon so ein bisschen hineingeführt in das Buch Der Psalmen.

00:01:27: Hundertfünfzig Lieder und dieses Buch hat eine Tür und diese Tür hat uns Matthias letzte Woche kurz vorgestellt.

00:01:36: Man muss nämlich am Psalms Eins vorbei!

00:01:42: Psalm eins, das ist sowieso ein Torwächter und der stellt dich vor eine Wahl.

00:01:47: Auch das haben wir vorhin gesungen.

00:01:49: Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt wo die Spötter sitzen sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsind Tag und Nacht so fängt der Psalter an!

00:02:10: Nicht mit einem Schrei sondern mit der Lust am Wort Gottes.

00:02:15: Mit einem Menschen, der sich über die Schrift beugt und sagt das ist meine Freude!

00:02:23: Ganz ehrlich?

00:02:26: Von Natur aus stehen wir nicht da.

00:02:29: Niemand wacht morgens auch und denkt heute will ich mich aber freiwillig unter Gottes Gesetz stellen und unterordnen.

00:02:36: Der natürliche Mensch will lieber Chef im eigenen Ring

00:02:41: sein.".

00:02:42: Und deswegen stellt uns die Bibel vor diese Tür.

00:02:45: und sie weiß genau, von alleine gehen wir da nicht durch.

00:02:49: Es bedarf eines Richtungswechsels!

00:02:53: Und erst wenn der Geist Gottes unser Herz knackt wird aus dem Großen, nein eine echte Lust an seinem Wort.

00:03:03: Und dann geht es los.

00:03:04: alle hundert neunundvierzig Psalm danach sind Erprobungen und Beweise dieser Einwahrheit.

00:03:11: Sie führen dich durch alles was ein Leben kennt Durch Höhen und durch Tiefen.

00:03:19: Mein Gott, mein Gott!

00:03:21: Warum hast du mich verlassen?

00:03:24: Auch das steht im Buch der Psalter.

00:03:28: Der Psalta beschönigt auch nichts, erkennt Klage oder nimmt sie ernst.

00:03:36: Aber schau wo dieses Buch endet.

00:03:39: Die letzten fünf Zahlen sind allesamt Halleluja-Zahlen.

00:03:46: Kein Klagen mehr kein bitten Nur noch Lob, immer lauter bis zum letzten Zahlen und der ist nichts als reine Anbetung.

00:03:58: Verstehe mich richtig?

00:03:59: Das heißt nicht dass bei dir die Klage vorbei sein müsste und nur noch Jubel da wäre.

00:04:06: Solange wir hier leben liegt beides nebeneinander.

00:04:10: aber es heißt das letzte Wort hat nicht die Klager!

00:04:15: Das letzte Wort ist das Lob.

00:04:17: denn am Ende werden sich alle Worte Gottes erfüllt haben und dann wird alles was lebt den großen Gott rühmen, den Schöpfer der Welt.

00:04:28: Den Erlöser!

00:04:29: Den

00:04:30: König!".

00:04:31: Und das ist der Weg des ganzen Buches der Psalm von der Lust am Wort hin zum Lob des Herrn.

00:04:40: und heute stehen wir an seinem Ziel bei Psalme Hundertfünfzig dem Großen Halleluja auf das alles zuläuft.

00:04:48: und auch wenn Marcelin uns gerade schon gelesen hat lese ich ihn uns nochmal.

00:04:56: Halleluja!

00:04:58: Lobt Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in der Ausdehnung seiner Macht.

00:05:05: Lobt ihn wegen seiner mächtigen Taten, lobt ihn wegen deiner großen Herrlichkeit.

00:05:11: Lobd ihm mit Hörnerschall, lobd ihm methaf und laute, lob'd ihm mit Tamborin und Reigen, lob' dem mit Seinenspiel und Flöte, lobbed ihm mit hellen Zimbeln, lob'D ihm mit wohlklingenden Zimbellnen.

00:05:26: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn.

00:05:30: Hallelujah!

00:05:33: Sechs Herze und zehnmal darin derselben Ruf lobt ihn.

00:05:40: Und eingerahmt ist das Ganze von zwei Hallelujas vorne und hinten wie zwei Buchdeckel die alles zusammenhalten.

00:05:51: Spurchen hat es sehr schön gesagt der Dichter hält sich gar nicht mehr mit Begründung und Erklärungen auf.

00:05:58: Er ruft nur noch, mit glühende Mund lobt ihn, lobt ihm.

00:06:03: Lobel den Herrn!

00:06:06: Und in diese Sechsferse packt er alles was es über Lob zu sagen gibt.

00:06:12: Wo sollen wir loben?

00:06:13: Warum?

00:06:13: Womit?

00:06:14: Und wer?

00:06:17: Drei Aufforderungen wollen wir uns heute ansehen Die erste Lobegott an jedem Ort Die zweite Lobegott aus jedem Grund und die dritte Lobegot mit jedem Ton.

00:06:47: Und alle drei laufen auf eine einzige Wahrheit zu, so schlicht dass wir sie übersehen und so groß das ihr dein Leben umkrempeln wird.

00:06:59: weil du atmest Bist du zum Lob Gottes bestimmt?

00:07:05: Und deswegen der Titel Lobbe Gott mit allem, was Du hast.

00:07:10: Fangen wir an die erste Aufforderung.

00:07:12: Lobbegott an jedem Ort fässt eins Halleluja!

00:07:16: Lobgott in seinem Heiligtum lobt ihn in der Ausdienung seiner Macht.

00:07:22: auch da hat Marcel uns schon ein bisschen etwas vorweggenommen dieses halleluja.

00:07:27: das ist kein Vorschlag dass es kein Angebot das ist ein Ruf das ist eine aufforderungen.

00:07:33: Und das allererste, was dieser Ruf nennt ist nicht der Ort.

00:07:37: Es ist der Name.

00:07:39: Lobt Gott Nichtes Leben Nicht die Natur Nicht ein gutes Gefühl ihn.

00:07:50: Im Hebräischer stehen hier sogar zwei Namen Das Halleluja am Anfang und am Ende.

00:07:55: da ist dieses Ja Die Kurzform von Yahweh Der Bundesname Der Gott der sich seinem Volk offenbart und es erlöst hat.

00:08:05: Aber mitten drinnen im Heiligtum steht El, Gott der Starke.

00:08:13: Beides derselbe, der dich beim Namen kennt ist der dessen Macht über das ganze All gespannt

00:08:22: ist.".

00:08:24: Und als Erste was er über dieses Lob sagt?

00:08:26: es nicht warum und auch nicht womit sondern wo?

00:08:31: Im Heiligturm in der Ausdehnung seiner Macht.

00:08:35: wir haben gesungen in der feste seiner Macht.

00:08:38: Zwei Orte und sind so verschieden wie zwei Orte eigentlich nur sein können.

00:08:43: Das Heiligtum, der Tempel damals.

00:08:47: aber das ist der Ort wo das Voll Gottes zusammenkommt!

00:08:51: Der Ort der Versammlung, der Ort, wo man nicht alleine isst.

00:08:56: Und die Ausdehnung seiner Macht...das ist der Himmel, die Weite.

00:09:00: Das ganze All von einem Punkt der Erde bis zum Rand des Universums.

00:09:04: Die Arme gar nicht weit genug auseinander machen.

00:09:08: Siehst du was der Psalmist tut?

00:09:10: Er spannt einen Bogen vom Tempel zum Kosmos und sagt, hier wie dort lobt ihn.

00:09:18: Auf Erden oder im Himmel drin und draußen gemeinsam und allein lobt ihm das Heiligtum der Ort wo wir gemeinsam loben.

00:09:31: Geht mal einem Sam zurück.

00:09:34: Samhundertundvierzig fährst eins!

00:09:39: singt dem Herrn ein neues Lied.

00:09:41: Halleluja, singt den Herrn ein neues Lied!

00:09:44: Sein Lob in der Gemeinde der Getreuen, da wo sich die Heiligen versammeln und das ist kein Zufall.

00:09:55: Ich hatte schon einen kleinen Schreck gekriegt als Marcel vorhin aus Psalm onehundertundvierzig vorgelesen hat aber ich habe noch einen anderen Vers aus PSalm hundertunvierzzig.

00:10:02: Vers drei lobt ihn ihr Himmel Entschuldigung, lobt ihn Sonne und Mond.

00:10:11: Lobt ihn alle leuchtenden Sterne.

00:10:13: Lobt ihn ihr Himmel der Himmel und ihr Wasser oben am

00:10:17: Himmel.".

00:10:21: Psalm hundred forty-eight ruft den Himmel auf.

00:10:24: Psalm hundred ninety-nine ruft die Versammlung auf das Volk Gottes um.

00:10:27: Psalm hundred fifty.

00:10:29: Der fasst beides zusammen und treibt es auf die Spitze.

00:10:32: Oben und unten alles soll loben!

00:10:37: Gott will nicht nur dein einsames Lob er will die Gemeinschaft Er will die Versammlung.

00:10:45: Er will, dass du nicht alleine bleibst.

00:10:49: und an der Zweite Ort, die Weite.

00:10:52: Du musst nicht im Tempel sein um zu loben.

00:10:56: Gott ist auch unter freiem Himmel zu logen auf dem Berg am Meer überall.

00:11:01: Psalm-IX sagt das so schön Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes Und die Ausdehnung verkündigt Das Werk seiner Hände Die Himmel erzielen, die Ausdehnung verkündigt das gleiche Wort wie in unserem Vers eins.

00:11:22: Und Gott hat das bei mir persönlich gebraucht.

00:11:45: Mein Weg zum Glauben, das war ein Prozess kein Blitz, kein einzelner Moment eher ein langer Weg mit manchen Steinen und vielen Schritten.

00:11:57: An einer Stelle wurde dieser Weg auf einmal greifbar.

00:12:02: ich war als Jugendlicher auf einer Freizeit in Norwegen in Eidsbogaden oben in den Bergen und dort stand ich an einem Wasserfall, riesiger Wasserfall.

00:12:13: Das lange her auf den Tag genau fast dreißig Jahre.

00:12:21: Mir ist nicht jede Kleinigkeit geblieben, aber das Bild ist gebliebt und dieses Wasser stürzt Herab mit einer Wucht, dass ich ganz klein wurde.

00:12:32: Und in dem Augenblick wurden mir zwei Dinge deutlich – die Größe Gottes überwältigen weit über mich hinaus und meine eigene Sündhaftigkeit wie wem ich doch vor diesem Gott bin?

00:12:46: Ich weiß gar nicht mehr ob ich an dieser Stelle aktiv gelobt habe wahrscheinlich eher nicht Aber ich war überwältigt.

00:12:55: Die Schöpfung hat mir den Schöpfer

00:12:57: gezeigt.".

00:13:00: Genau das, was Paulus und Römer ein sagt, er sagt, der Gottes ewige Kraft und Gottheit werden seit Erschaffung der Welt an seinen Werken erkannt.

00:13:11: aber – und das ist entscheidend!

00:13:13: Der Wasserfall hat mich nicht gerettet.

00:13:18: Das staunen wir echt.

00:13:20: doch dass volle bewusste Lob kam es später.

00:13:25: Es brauchte mehr als den Anblick.

00:13:28: Es brauchte die Begegnung mit dem, der hinter dem Wasserfall steht und er ist nicht nur der Schöpfer.

00:13:36: Er ist derselbe, der auch der Erlöser ist.

00:13:40: Eine Person!

00:13:42: Der Gott, der den Wasserfall machte, ist der Gott, deren Kreuz ging.

00:13:47: Die Weite kann dich überwältigen aber sie kann dich nicht retten.

00:13:52: Ein Sonnenuntergang macht keinen Christen ein Berggipfel rettet keine Seele.

00:14:00: Die Schöpfung weckt die Sehnsucht.

00:14:02: still kann sie sich aber nicht.

00:14:06: Dafür brauchst du den anderen Ort, dafür brauchst Du das Heiligtum.

00:14:10: Die Gemeinde.

00:14:12: Das Wort!

00:14:13: Denn dort wird es verkündigt, dort erfahren wir über den Erlöser.

00:14:20: Darum will Gott beides – Den Wasserfall und die Gemeinde, die Weite und das Wort.

00:14:28: Wir leben in einer Zeit, die das draußen liebt und das drinnen vergisst.

00:14:32: Wir sagen ganz leid, ach weißt Du?

00:14:36: Ich kann Gott auch am See loben Und das stimmt.

00:14:41: Der Psalm sagt es selbst, nur dass die halbe Wahrheit Denn selbst seiner Weise ist der, der Sonntags am liebsten Gott in der Natur begegnen will.

00:14:53: Montags bis Samstags dann doch selten am See beim Beten anzutreffen oder?

00:14:59: Wer nur draußen lobt und nie drinnen verliert die Gemeinschaft Verliert das Wort Verlierd die Getreuen, die ihn tragen wenn die eigene Stimme mal müde ist.

00:15:14: Es ist Sommer.

00:15:15: Einige von euch waren schon unterwegs, andere werden vielleicht noch ein paar Tage wegfahren.

00:15:21: Vielleicht hast du es erliebt, diesen Moment wo dir die Schönheit der Schöpfung den Atem nahm?

00:15:26: Wo du dachtest Wahnsinn!

00:15:28: Das hat Gott

00:15:29: gemacht?!

00:15:30: Wo du dachtest Unglaublich!

00:15:36: Kann ich nicht begreifen!

00:15:39: Halt diesem Moment fest aber bleib da nicht stehen.

00:15:43: Wenn Du aus dem Urlaub zurück bist dann sucht die Gemeinschaft im Heiligtum in der Gemeinde Lobelgott nicht nur, wenn der Wasser verrauscht sondern auch, wenn er am Sonntagmorgen der Wecker klingelt.

00:15:59: Gott ist an jedem Ort zu loben.

00:16:04: Er besucht beides bei dir – nicht nur das eine!

00:16:07: Wo lobst du ihn und wo lässt du es aus?

00:16:13: Schauen wir uns die zweite Aufforderung an.

00:16:16: Lobel-Gott aus jedem Grund fährt zwei lobt ihn wegen seiner mächtigen Taten, lobt ihm wegen seiner großen Herrlichkeit.

00:16:30: Zwar mal dasselbe Wort!

00:16:33: Wegen.

00:16:34: Lobt ihn wegen.

00:16:37: Die selbe Brücke zweimal geschlagen aber sie führt zu zwei ganz unterschiedlichen Ufern.

00:16:44: das erste seine Taten was Gott getan hat Seine Mächtigen taten.

00:16:52: das sind seine Werke Das ist die Schöpfung Die Befreiung aus Ägypten, das ist das geteilte Meer.

00:16:58: Das sind die Gefangenen, die frei wurden – alles was Gott in der Geschichte gewirkt hat.

00:17:04: und das Zweite?

00:17:06: Seine Herrlichkeit!

00:17:09: Nicht was er tut sondern wer er isst.

00:17:14: Seine große Herrlichkeit, es ist sein Wiesn, sein Charakter, seine Heiligkeit, seine Treue, seine Gnade, seine Liebe, seine Macht, seine Weisheit, seine Stärke.

00:17:24: Das was Gott ausmacht auch wenn er gerade gar nichts tut.

00:17:30: Und wir wissen, dass Gott nicht nichts tun kann.

00:17:36: Wir loben ihn also für seine Werke und wir loben ihm für seinen Wesen.

00:17:41: Merkst du den Unterschied?

00:17:42: Das ist wichtig!

00:17:44: Denn wir Menschen neigen oft dazu immer nur das Erste zu loben – die Taten.

00:17:51: Wenn jemand etwas für uns tut, wir logen Gott, wenn die Diagnose gut ausfällt.

00:17:56: Wenn die Prüfung bestanden ist Wenn das Konto reicht, wenn es Kind gesund ist und das ist gut.

00:18:02: Das ist richtig!

00:18:03: Der Psalm sagt es ja, lobt ihn wegen seiner Taten aber wenn das der einzige Grund ist was passiert dann?

00:18:11: Wenn die Taten ausbleiben, wenn die Diagnose schlecht ist, wenn das Konton nicht reicht und die Sorge bleibt.

00:18:21: Wenn du Gott nur für seine Taten lobst verstummt dein Lob in dem Moment indem die Tate verstummen.

00:18:30: Dann hängt deinen Lob an deinen Umständen.

00:18:33: Dann ist Gott nur so viel wert wie sein letztes Geschenk.

00:18:38: Darum der zweite Grund, seine Herrlichkeit.

00:18:40: Sein Wiesen!

00:18:43: Denn sein Wesen ändert sich nicht.

00:18:44: Gott isst heilig heute Morgen und in deiner dunkelsten Stunde.

00:18:49: Gott ist treu ob du es spürst oder nicht.

00:18:53: God is gut auch wenn dein Leben gerade in Schieflage ist.

00:18:58: Warum?

00:19:00: Weil Gottes Charakter keine Wetterfahne.

00:19:05: Gottes Charakter ist keine Wetterfahne.

00:19:08: Es dreht sich nicht nach unserem Umständen!

00:19:13: Wir neigen ja dazu Gott wie einen himmlischen Automaten zu behandeln, Münze rein, gute Note rausholen, Gesundheit bestellen, Lobgesang abliefern.

00:19:22: Läuft die Kiste, loben wir den Automaten, hakt sie, treten wieder gegen und schweigen.

00:19:29: Joep hat das kapiert.

00:19:31: der Mann hat alles verloren Job, Kinder, Gesundheit.

00:19:36: Er saß auf dem Ascherhaufen und sein Leben war in Trümmerfeld.

00:19:42: Aber was macht er?

00:19:43: Er ruft nicht.

00:19:45: Gott ist ungerecht!

00:19:46: Gott ist gemein!

00:19:49: Er sagt der hat es gegeben Der hat's genommen.

00:19:54: Gelobt sei der Name des Herrn.

00:19:59: Hier wusste.

00:20:00: Gott is mehr als seine Geschenke.

00:20:03: Wer Gott nur lobt, wenn das Konto stimmt und die Sonne scheint liebt im Grunde den Segen aber nicht den Geber.

00:20:11: Wer aber kapiert wer Gott an sich ist der hat einen Grund zum loben den dir kein Schicksalsschlag dieser Welt rauben kann.

00:20:30: Psalm zurück, Psalmen hundred und vierzig.

00:20:32: Das ist so der Auftakt sozusagen in diesen Schlusslobgesang.

00:20:36: da heißt es psalmen hundert und vierzig fürs Vier.

00:20:39: Eingeschlecht rühme dem anderen deine Werke Und verkündige deine mächtigen Taten Deine Mächtigen taten.

00:20:49: Genau das was Psalm Hundert Fünfzig auch sagt.

00:20:52: Aber weiter fährst fünf.

00:20:53: Von der von dem herrlichen Glanz deiner Majestät will ich sprechen und von deinen Wundertaten von der Majestät und den Wunder-Taten.

00:21:05: Der ganze Psyme hundertfünfundvierzig Pendel zwischen diesen beiden hin und her, es ist fast das könnte der Psymes sich gar nicht entscheiden.

00:21:16: aber er muss es auch nicht denn beides isst wahr Beides ist wahr, beides ist lobe.

00:21:25: Und wenn wir von seinen mächtigen Taten reden dann dürfen wir die größte nicht übergehen Falls euch das aufgefallen ist.

00:21:34: Unser Psalm, sagen wir mal hundertfünfzig nennt keine dieser Taten beim Namen.

00:21:41: Er lässt den Raum quasi frei aber wir die nach dem Kreuz Leben wissen was hineingehört.

00:21:48: Die mächtigste Tat Gottes war nicht das geteilte Meer Es war der verdunkelte Himmel über Golgatha.

00:21:59: Gott der seinen Sohn gebt.

00:22:02: Das ist die Tat die alle anderen Taten übersteigt.

00:22:07: und schau am Kreuzfeld.

00:22:08: Beides zusammen, wovon er fairs redet.

00:22:11: Tat und Wesen.

00:22:13: Du siehst was Gott tut Er rettet Und du siehst zugleich wer Gott ist Heilig weil er die Sünde richten muss Und knedigt Weil er sich an sich selbst richtet.

00:22:28: Tat und Weser in einem einzigen Ohr hat An einem einziger Nachmittag.

00:22:34: Wer das Kreuz begriffen hat Der hat Den doppelten Grund Zum loben Begriffen.

00:22:42: Und genau hier fällt die Entscheidung, wie es beim Loben geht.

00:22:47: Wir Menschen richten ihm, legt so gerne auf Gottes Hand, auf das was sie uns reicht.

00:22:51: Gesundheit, Bewahrung, wir lieben wenn Gott etwas in unsere Hand hineinlegt.

00:23:01: Aber am Kreuz gob dir nicht bloß etwas in die Hand ergiebt dir sich selbst Ergibt dir dich selbst.

00:23:13: Da ist keine Gabi, die du nehmen und dann weitergehen könntest.

00:23:17: Da gibt der Geber sich selbst.

00:23:19: Wer das sieht, kann gar nicht anders als aufhören nur die Handzuloben, die gibt.

00:23:27: Er fängt an den Zuloben, der da

00:23:29: ist.".

00:23:32: Das bedeutet wir müssen diesem Gott kennenlernen!

00:23:36: Nicht nur seine Taten zählen sondern sein Wesen studieren.

00:23:40: Darum lesen wird die Schrift.

00:23:43: darum predigen wir nicht um Wissen an zu häufen sondern um den zu kennen, den wir loben.

00:23:50: Und je mehr du von Gott weißt, desto mehr Gründe hast Du ihn zu loben.

00:23:58: Dein Lob wächst mit deiner Erkenntnis.

00:24:03: Frag Dich nicht wie oft Du lobst.

00:24:06: Fragt Dich woran hängt mein Lob an guten Tagen?

00:24:13: An Antworten die so kam wie Du es wolltest, an einer Hand die gibt was Du erhofft hast.

00:24:21: dann hängt dein Lob an seinen Taten Dann steht und fällt es mit deinen Umständen.

00:24:29: Das ist die Probe.

00:24:31: Sie ist unbequem, aber sie ist ehrlich.

00:24:46: lobe ihn mit jedem Ton.

00:25:14: Jetzt kommt der längste Teil des Psymes, ich lese nochmal die Felsen drei bis fünf.

00:25:21: Lobt ihn mit Hörnerschall, lobt ihm mit Hafe und Laute, lobts ihn mit Tamborin und Reigen, lobtes ihn mit Seitenspiel und Flöte, lobst ihn mit hellen Zimbeln, lobbt ihn mit wohlklingenden Zimbellen.

00:25:36: Fällt dir was auf?

00:25:38: Bisher war der Psyme sparsam!

00:25:40: Einfährst fürs Wo Einvers fürs Warum und jetzt drei volle Ferse womit.

00:25:48: Die halbe Predigt, könnte man sagen hat der Psymist ins Womit gesteckt Und er zählt auf.

00:25:53: Er häuft an Horn Hafe Laute Tamborin Reigen Seinen Spiel Flöte Zimmeln Und dann als wäre es noch nicht genug gleich Noch mehr Zimbeln.

00:26:05: Er geht quasi durchs ganze Orchester und er lässt kein Instrument im Schrank.

00:26:10: Das ist kein Zufall.

00:26:11: Da sind Blasinstrumente Horen und Flöten Da sind Seiteninstrumente, Hafe und Laute.

00:26:17: Und da ist das Schlagwerk, Tamborin und Zimbeln – alle drei Familien!

00:26:22: Alles was einen Ton hergibt wird herbeigerufen.

00:26:26: Und mitten in Vers Vier steht ein Wort, dass gar kein Instrument isst Der Reichen Tanz.

00:26:37: Einige die mich kennen wissen was jetzt kommt.

00:26:40: Ich bin groß geworden an einer Reptistengemeinde In der es hieß und das Bein sich zum Tanz bewegt.

00:26:45: Das wird dem Himmel abgesägt.

00:26:50: Es stimmt nicht mit jedem über ein Was der Text hier sagt.

00:26:55: Wir sollen ihn mit allem loben, was wir haben.

00:27:01: Also auch Tanz!

00:27:04: In unserer Gemeinde und in unserer Kultur fällt uns das schwerer als in anderen Kulturen.

00:27:09: Andere Kulturenen für die ist es normaler.

00:27:12: Wir tun uns da schwer mit – und das ist auch in Ordnung.

00:27:17: Aber es geht darum dass der ganze Mensch in Bewegung kommt Mund, der das Horn bläst Die Hand, die ihm die Seiten greift Der Leib, der Körper im reigen Tanzt, Mund, Hand und Körper.

00:27:31: Nichts bleibt draußen!

00:27:32: Kein Teil von dir bekommt frei.

00:27:37: Und das ist die Botschaft dieser drei Pferse.

00:27:40: Lobbe ihn mit allem – mit jedem Ton, den du hergibst, mit allem was du bist und was du hast.

00:27:47: Und jedes Instrument klingt komplett unterschiedlich.

00:27:51: Das Horn rau-und durchdringt ein Signal, dass keiner überhört.

00:27:58: Gleich daneben die Hafe und Laute, leise, zart fast zärtlich.

00:28:04: Und dann das laute Schmettern der Schrille-Ton der Zimmeln.

00:28:11: Wir haben bei Marcel in der Übersetzung, ich kann euch becken... Alles ist lob!

00:28:20: Aber der Abzahn sagt nicht du musst laut sein.

00:28:23: Er sagt bring was du hast Die kräftige Stimme und die Leise Das Schmetternde und das Zarte Und ganz am Ende dreht er noch einmal auf.

00:28:36: Die Zimmeln gleich doppelt, als Schlüge die Musik zum Schluss alle Becken zusammen damit auch der letzte in der hintersten Reihe wach wird so wie vor allem beim großen Halleluja.

00:28:49: Keine Sorge!

00:28:49: Keiner von euch ist jetzt aufgefordert sein Tambourin aus der Tasche zu kramen.

00:28:54: Der Psalm sagt nämlich eins nicht.

00:28:55: Er sagt nicht werde Musiker?

00:28:58: Er sagt lass nichts übrig.

00:29:02: Die Instrumente sind nur das Bild dafür dass dein ganzes Leben in dieses Lok hineingehört.

00:29:10: Aber jetzt pass auf, da fehlt etwas.

00:29:12: In all diesen Fersen, Horn, Hafe, Tamborin, Zimmern kein einziges Wort!

00:29:17: Keine Zeile darüber was denn nun gesungen werden soll?

00:29:22: Nur Klang nur Ton.

00:29:24: Will Gott also Krach ohne Inhalt?

00:29:28: Schöne Show Hauptsache laut.

00:29:31: Nein noch mal ein Psyme zurück Das ist das Wort.

00:29:48: Und wir haben ja bei uns in Vers zwei gesehen, dass wir ihn loben sollen wegen seiner Taten und wegen seines Wesens.

00:30:02: Seine Herrlichkeit wird besungen!

00:30:05: Die Instrumente sind nicht das Lob aber sie tragen es.

00:30:09: Der Inhalt kommt aus Vers zwei, der Klang aus den Versen drei bis fünf.

00:30:13: Zusammen ergibt es das volle Lob und dann nach dem ganzen Getöse, nach den krachenden Zimmeln der letzte Vers... Und deshalb haben wir ganz leise.

00:30:23: Vers sechs!

00:30:25: Alles was Odem hat.

00:30:27: lobe den Herrn halleluja vom ganzen Orchester zum leisesten Geräusch dass es gibt ein Atemzug.

00:30:38: Der Psalm hatte ich durchs Heiligtum geführt, durch den ganzen Kosmos.

00:30:42: Durch alle Gründe!

00:30:44: Durch das ganze Orchester.

00:30:45: und landet bei dem einen, dass du gerade tust ohne es zu merken.

00:30:50: Atmen Alles was Odem hat.

00:30:54: Das ist die einzige Bedingung.

00:30:56: Du brauchst kein Horn, du brauchst keine Stimme wie ein Solist.

00:30:59: Du musst nicht tanzen können.

00:31:01: Deine Voraussetzung für das Lob ist atmen.

00:31:06: Hast du eine Ausrede?

00:31:15: Keine Ausreden.

00:31:17: Aber woher hast du diesen Atem?

00:31:20: Ganz zurück, erste Mose zwei.

00:31:22: Vers sieben Gott formte den Menschen aus Staub und bläst ihm den Odem des Lebens in die Nase.

00:31:28: Also da liegt ein Klumpenerde Und Gott haucht hinein und der Klumpen steht auf und lebt.

00:31:37: Dein Atem ist kein Zufall der Biologie.

00:31:41: Er hat einen Geschenk direkt in deine Lunge hineingehaucht Und ein Geschenk hat eine Bestimmung.

00:31:50: Gott hat dir den Atem nicht gegeben, damit du ihn verwaltest wie eine Schuld die du eines Tages zurück zahlst.

00:31:57: Er hat ihn dir geschenkt, damit Du ihn gebrauchst und zwar wozu?

00:32:01: Zum Lob dessen der ihn gab.

00:32:05: Das ist deine höchste Bestimmung.

00:32:08: Nicht der Beruf Nicht der Besitz Nicht der Ruhestand.

00:32:12: mit mehr Blick Deine höchse Bestimmung ist der, der dir den atmen Geschenkt hat Und das zieht Kreise bis ans Ende der Zeit.

00:32:25: Eines Tages, sagt Offenbarung Fünf wird jedes Geschöpfe im Himmel und auf der Erde dem auf den Ton und dem Lamm lobringen.

00:32:32: Alles was Odem hat dann endlich wirklich alles Dahin zeigt dieser Psalm.

00:32:38: Der Schlussakord des Psalters ist zu leichter.

00:32:40: erste Ton der Ewigkeit könnte man sagen.

00:32:44: Das nimmt dir jeder Ausrede Ich kann nicht singen ich bin nicht der Typ dafür.

00:32:51: Der Psalm fragt nicht nach deiner Stimme, er fragt nach deinem Atem und den hast du.

00:32:58: Sonst siehst du nicht hier Und es nimmt jede Grenze.

00:33:04: Hier sitzen Menschen von zwanzig bis Neunzig Schüler Großeltern Ärzte Ingenieure Krankenstöster.

00:33:15: Vor diesem fähr sind wir alle gleich Keiner zu jung keiner zu alt keiner zu schwach.

00:33:22: Wer atmet ist gemeint?

00:33:25: also ganz nüchtern Du atmest ohne einen einzigen Gedanken daran.

00:33:30: Es ist ein Geschenk, die Frage ist wofür setzt du es ein?

00:33:35: Wir sind mit dem Samennisten am Ziel angekommen.

00:33:38: Schauen wir zurück woher kam der Lobin?

00:33:40: an jedem Ort im Heiligtum und unter freiem Himmel drinnen und draußen zusammen und allein.

00:33:48: Lobin aus jedem Grund für das was er tut und für dass wer er isst, für seine Hand und für ihn selbst.

00:33:57: Lobby mit jedem Ton, mit Mund Hand und ganzem Leib bis herunter zum leisesten Ton von allen einem Atemzug.

00:34:06: Alles was Odum hat, lobe den Herrn.

00:34:10: Der Psalmnist sagt Lobby ihm wegen seiner Taten aber er nennt keiner.

00:34:15: Er lässt den Platz für jeden Anlass auch für den größten Und den Größen haben wir gesehen am Kreuz.

00:34:21: Hier schließt sich der Kreis Den der Psalmen die ganze Zeit gezogen hat.

00:34:26: Es geht um Odem, es geht um Atem.

00:34:28: Es geht darum Leben.

00:34:31: Am Anfang im Garten hauchte Gott die Menschen den Oden des Lebens ein.

00:34:36: Er gab dir den Atem.

00:34:37: das ist Gabel Nummer eins.

00:34:40: Und am Kreuz hat derselbe Gott Mensch geworden in seinem Sohn seinen eigenen Atem ausgehaucht.

00:34:48: Es ist vollbracht sagt Jesus und er neigtet das Haupt und gab den Geist auf.

00:34:53: Er gabs einen Atem hin damit du deinen behalten darfst und mehr als das, damit dein Atem endlich seine Bestimmung findet.

00:35:02: Das ist Gabe Nummer zwei Schöpfer unter Löser ein und derselbe der dir den Atem schenkt, der seinen eigenen für dich hingibt.

00:35:14: Und genau das macht das Lob so unausweichlich nicht als Schuld die Du abstörterst sondern als dass wozu die Gabe da

00:35:21: ist.

00:35:22: Denke an das Gleichnis, dass Jesus erzählt hat von den Anvertrauten-Tanenten.

00:35:26: Ein Herr gibt seinen Knechten, Vermögen und reißt ab.

00:35:29: Zwei Sätzen ist ein Arbeiten.

00:35:31: damit bringen Ertrag und einer... Der vergräbt es im Boden!

00:35:36: Er tut nichts Böses damit.

00:35:39: Er verspielt es nicht.

00:35:40: Er versteckt es nur.

00:35:42: Und am Ende trifft ihn das harte Wort du böse und fauler Knecht.

00:35:47: Warum böse?

00:35:48: Er hat doch nichts kaputt gemacht.

00:35:50: Genau das ist der Punkt.

00:35:51: Seine Schuld war nicht, dass er das Geschenk zerstört hat, seine Schuld war, dass es nicht gebraucht hat.

00:35:59: Er hatte etwas Kursbares in der Hand und ließ es ungenutzt an der Erde liegen.

00:36:04: Und jetzt ehrlich?

00:36:06: Ist der Atem den Gott geschenkte und für den er am Kreuz bezahlte in Deiner Hand ein Schatz, den Du gebrauchst oder liegt er vergraben im Boden deines Alltags?

00:36:21: Vielleicht bist du müde geworden im Lob, vielleicht hängt es an guten Tagen und die sind rar geworden.

00:36:30: Vielleicht hast du Gott lange nur für seine Gaben gedankt und ihn selbst vergessen.

00:36:35: Und vielleicht – das wäre das Ernstere – hast du dieses Geschenk noch gar nicht ausgepackt.

00:36:43: Hast noch nie in deinem Leben den Gelob der dir den Atem gab und für dich hingab?

00:36:50: Dann ist heute der Tag!

00:36:51: Das ist keine Drohung, das ist eine Einladung Denn das ist das Schöne.

00:36:55: Der Knecht, der zu seinem Herrn umkehrt wird nicht abgewiesen.

00:37:01: Umkehr ist kein Nachzahlen einer Schuld.

00:37:03: Umkehr ist das Geschenk endlich auszupacken und es zu gebrauchen wozu's gedacht war.

00:37:11: Er wartet keinen Finanzamt sondern ein fliebender Vater!

00:37:17: Der Psalm lässt dir keiner ausrede Es ist kein Instrument nötig keine schöne Stimme nur das was du in diesem Moment sowieso tust Atmen Und solange du das kannst, ist es nicht zu spät.

00:37:32: Aber du atmen es nicht ewig.

00:37:34: Irgendwann ist der letzte Zug getan.

00:37:39: Alles was Odem hat, lobe den Herrn!

00:37:44: Du hast Oden.

00:37:46: Es ist ein Geschenk.

00:37:48: Also wofür gebrauchst du es?

00:37:51: Amen.

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