Bist du Teil von Jesu wahrer Familie?

Shownotes

Markus 3, 20-35

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00:00:00: Ich möchte euch mitnehmen nach London, in das Jahr eighteenhundertachtzig.

00:00:07: Stellt euch vor eine ruhige Seitenstraße und ihr seht da ist eine Tür aus schwerem dunklen Holz und daneben ein poliertes Messingschild.

00:00:19: Members only!

00:00:23: Nur für Mitglieder.

00:00:27: Hinter dieser Tür knistert ein Kaminfeuer.

00:00:31: Ledersessel gedämpfte Stimmen Der Duft teurer Zigarren schwebt durch den Raum.

00:00:38: Ein Gentleman's Club, wie er im viktorianischen Londones zu Hunderten gab.

00:00:48: und drinnen sitzt wer dazugehört.

00:00:51: aber Wie gehört man dazu?

00:00:55: Nicht indem man anklopft und höflich fragt Entschuldigung darf ich reinkommen nicht indem man Gelde auf dem Tisch legt.

00:01:02: Man gehört dazu wenn man der Richtige ist die richtige Familie Der richtige Stand, der richtige Name.

00:01:13: Man erwirbt die Mitgliedschaft nicht!

00:01:16: Man wird in sie hineingeboren und wenn er den falschen Namen trägt, kann noch so dicht vor dieser Tür stehen.

00:01:25: Er kommt nicht hinein.

00:01:27: Er bleibt draußen.

00:01:31: Er steht im Regen.

00:01:34: Drinnen oder draußen?

00:01:36: Wer gehört wirklich dazu und wodurch?

00:01:39: Genau diese Frage stellt unser Predigtext heute.

00:01:42: nur dass die Antwort die Jesus gibt jedem im Raum umgehauen haben muss.

00:01:50: Denn bei ihm stehen auf einmal die Falschen draußen und die falschen drinnen.

00:01:55: Jan hat uns vorhin den Text aus Markus III vorgelesen, und das ist ja schon so eine wirklich merkwürdige Szene.

00:02:03: Da ist einer, um den sich die ganzen Menschen drängen und seine eigene Familie verdient für verrückt.

00:02:13: Da kommen die Verwandten, die am nächsten stehen und bleiben draußen vor der Tür.

00:02:17: Und da sitzen Fremde um ihn herum, und er nennt sie seine Mutter und seine

00:02:25: Brüder.".

00:02:28: Was ist hier los?

00:02:31: Es geht genau um diese Frage – wer gehört wirklich zu Jesus?

00:02:35: Und Markus zeigt es uns an Menschen aus Jesu engstem Umfeld!

00:02:41: Wir sehen drei Haltung gegenüber Jesus.

00:02:43: Drei Arten ihm nahezu sein.

00:02:48: Zwei davon führen am Ziel vorbei.

00:02:52: Nur eine von diesen drei Haltung führt wirklich zu Jesus.

00:02:57: Und schauen wir uns die erste Haltung an!

00:03:01: Vereinnahmen bringt dich nicht in die Familie, vereinnahmend bringt dich NICHT IN DIE FAMILIE.

00:03:09: Wir löschen uns noch mal die Pferze.

00:03:10: zwanzig und einundzwanzig.

00:03:12: Und sie traten in das Haus und es kamen nochmals eine Volksmenge zusammen so dass sie nicht einmal Speise zu sich nehmen konnten.

00:03:21: Und als die, welche um ihn waren, es hörten sie aus, um ihn zu ergreifen.

00:03:25: Denn sie sagten er ist von

00:03:28: Sinnen.".

00:03:31: Jesus kommt nach Hause!

00:03:33: Endlich könnte man denken endlich Ruhe, endlich ein Dach über dem Kopf.

00:03:39: Ihr erinnert euch vielleicht an eine Geschichte wo das dach abgedeckt wurde?

00:03:42: Ich hoffe es war zu diesem Zeitpunkt renoviert.

00:03:46: Endlich ein Dache über den Kopf Ein Tisch Eine gute Mahlzeit.

00:03:50: Aber nein nochmals steht da Es kam nochmals eine Menschenmenge.

00:03:58: Schon wieder, kaum ist Jesus im Haus, strömt die Menge zusammen.

00:04:05: Abermals!

00:04:07: Vielleicht erinnert ihr euch das wir vor einigen Monaten mit Jesus am See waren?

00:04:11: Die Menge drängte so dass Jesus einen Boot bereit hielt oder bereit lassen ließ um nicht der Drück zu werden.

00:04:19: Das war einem offenen Wasser.

00:04:20: da hätte man ausweichen können.

00:04:24: Jetzt ist er im Haus und hier gibt es kein Boot.

00:04:27: Kein Ausweichen!

00:04:29: Die Menge ist so dicht, der Andrang so groß dass nicht einmal mehr gegessen werden kann.

00:04:37: Es war an keine normale Mahlzeit zu denken.

00:04:39: Keine Pause.

00:04:41: Keinen Durchatmen.

00:04:42: Nichts.

00:04:44: Und der Andrang steigert sich.

00:04:45: Am See war's schon eng aber im Haus ist das unerträglich.

00:04:49: und genau dieser Druck ist das der jetzt jemanden auf den Plan ruft.

00:04:54: Und als die, welche um ihn waren, es hörten, Vers.

00:04:57: XXI, gingen sie aus, um ihn zu ergreifen, denn sie sagten erst von Sinn.

00:05:02: Hier muss ich ein bisschen was zur Übersetzung sagen.

00:05:05: Schlachter schreibt, die, welche um ihn wahren.

00:05:10: Aber gemeint ist eigentlich etwas anderes?

00:05:12: Die Esra-Bibel oder auch Elberfelder und Basisbibel übersetzen hier klarer seine Angehörigen!

00:05:21: Es sind seine eigene Familie, es ist seine Mutter, es sind seine Brüder Die Menschen, die ihn am längsten kennen, die mit ihm aufgewachsen sind.

00:05:29: Die dreißig Jahre mit ihm unter einem Dach gelebt haben.

00:05:37: Dafür mussten sie sich aber erst auf den Weg machen.

00:05:41: Sie waren nicht vor Ort!

00:05:43: Sie wurden in Nazareth etwa vierzig Kilometer entfernt Vierzig Kilometern zu Fuß Bestenfalls auf einem Esel.

00:05:53: Pauli hat etwa vierzich Kilometer zur Gemeinde.

00:05:59: Stellt euch vor zu Fuß oder auf einen Esel herkommen Und das in Israel zu damaligen Zeit.

00:06:10: Hitze, Staub und die Frage ist nur wozu?

00:06:15: Warum kommen sie?

00:06:16: Weshalb dieser Aufwand?

00:06:18: der Text sagt um ihn zu ergreifen und es ist dasselbe ergreifend was später gebraucht wird wenn Jesus im Garten geht's jemals nie gefangen genommen wird.

00:06:31: Es bedeutet sich jemanden mit Gewalt bemächtigen ihn packen, ihm wegholen, ihn wegreißen.

00:06:38: Ob er will oder nicht?

00:06:42: Die Familie kommt nicht um Jesus zu folgen.

00:06:45: Sie kommt um Jesus Zu holen.

00:06:48: sie rechnet nicht damit dass er freiwillig mitkommt.

00:06:50: Deshalb der Griff.

00:06:52: deshalb die Ja man könnte fast sagen Gewalt.

00:06:57: und warum Der Pferd sagt das, denn sie sagen er ist von Sinn.

00:07:03: Sie halten Jesus für verrückt, für übergeschnappt!

00:07:06: Sie denken er ist außer sich der steht doch komplett neben sich.

00:07:10: Er hat sich doch nicht mehr im Griff.

00:07:14: Das ist das Urteil der eigenen Familie über den Sohn Gottes.

00:07:18: Der Junge hat den Verstand verloren und jetzt müssen wir fair sein.

00:07:23: ich glaube nicht dass hier böser Wille am Werk ist.

00:07:27: Im Gegenteil das ist Sorge.

00:07:29: Sie hören, dass mit ihrem Sohn, ihrem Bruder etwas nicht stimmt und sie machen sich auf dem Weg um ihn da herauszuholen zu seinem eigenen Besten.

00:07:38: Man könnte sagen, sie wollen den Retter retten!

00:07:45: Und genau das ist das Tragische in dieser Szene.

00:07:48: Die Familie meint es gut und sie liegt trotzdem völlig falsch.

00:08:00: Folgt eine Handlung.

00:08:02: Sie wollen über ihn verfügen, sie wollen ihm in ihre Ordnung zurückzwingen, sie sollen bestimmen was gut für ihn ist, sie Wollen Jesus in die Rolle drücken die sie Für richtig halten.

00:08:16: und das ist der Kern.

00:08:18: Die Familie will jesus vereinnahmen.

00:08:24: Vielleicht kennst du das aus dem eigenen Leben.

00:08:26: da liebt jemand ein Menschen und meint es doch nur gut.

00:08:31: Aber das was er liebt ist, dass Bild, was er sich von diesen Menschen gemacht hat.

00:08:37: Der Vater der genau weiß was sein Sohn werden soll.

00:08:39: Welchen Beruf?

00:08:41: Welchen Weg?

00:08:42: Welches Leben?

00:08:43: Er meint es gut!

00:08:45: Er liebt den Sohn aber er lieb vor allem die Version die er im Kopf hat.

00:08:53: und wenn der echte Sohn sich nicht in dieses Bild fügt wird er nicht einfach neugierig sondern er wird vielleicht ärgerlich.

00:09:06: den Sohn in sein Bild zurückbiegen.

00:09:10: Und genau das tut die Familie mit Jesus!

00:09:14: Sie haben ein Bild von ihm, der Zimmermannssohn aus Nazareth.

00:09:18: Den, den man kennt und der echte Jesus, der passt nicht mehr in ihr Bild.

00:09:26: also wollen sie ihn zurückbiegen, zurück ins Vertraute, zurück unter ihre Kontrolle.

00:09:35: und liebe Gemeinde ich glaube dass ist keine reine Vergangenheit.

00:09:40: Ich glaube dass diese Haltung quick lebendig ist.

00:09:45: Es gibt bis heute Menschen, die Jesus vereinnahmen wollen, der sich ein Jesus zu Recht legen, der zu ihnen passt, den Jesus, der meine politische Meinung unterstützt.

00:09:58: Den Jesus, Der mein Lebenssohn lässt wie es ist!

00:10:03: Den Jesus der für meine Sache einspringt wenn ich ihn brauche aber ansonsten still hält.

00:10:12: Ein Jesus nach Maß einen über den Ich verfügen kann.

00:10:19: Das ist bequem, aber das ist nicht der Jesus der Bibel und es macht mich nicht zu seiner Familie.

00:10:29: Denn – und darauf zeigt schon dieser zweite Vers – dieselbe Ablehnung die hier bei der Familie beginnt geht direkt weiter.

00:10:37: in Vers.

00:10:37: Twenty-two kommen die Schriftgelehrten aus Jerusalem und die gehen noch einen Schritt weiter.

00:10:45: Kleiner Spoiler!

00:10:46: Das schauen wir uns nächstes Sonntag ab nochmal genauer an.

00:10:49: Halten wir vor heute nur mal fest, die Ablehnung Jesu beginnt nicht bei den Fremden.

00:10:54: Sie beginnt im eigenen Haus.

00:10:58: und jetzt die Frage, die dieser erste Punkt uns stellt ganz ehrlich an jedem von uns.

00:11:04: Willst du Jesus folgen oder willst du Jesus holen?

00:11:12: Lest Du ihn her sein oder willst Du über ihn verfügen?

00:11:18: Hast Du dir vielleicht ein Jesus zurechtgelegt der zu Dir passt?

00:11:23: Statt dich von ihm verändern zu lassen.

00:11:28: Eines zeigt dieser Text, Vereinnahmen bringt dich nicht in die Familie.

00:11:34: Die Familie steht draußen mit den besten Absichten, Mit Sorge im Herzen nach einer Tagesreise voller guter Vorsätze aber sie bleibt draußen weil sie Jesus holen will statt ihm zu folgen.

00:11:50: Wir werden jetzt an dieser Stelle einen Sprung machen und Um zu verstehen, warum muss man sehen wie Markus diese Geschichte aufbaut.

00:11:57: Er erzählt sich quasi wie so ein Sandwich da ist auf der einen Seite die zwei Brothelfen außen und ein Belag in der Mitte Außen die Ferse zwanzig und einundzwanzig Und wieder abferst einunddreißig.

00:12:13: Da geht es um die Familie In der Mitte in den Fersen.

00:12:16: dazwischen stehen die Schriftgelehrten aus Jerusalem.

00:12:19: mit einem schweren Vorwurf schreibt die eine Geschichte in die andere hinein und das mit guten Grund, denn beide erklären sich gegenseitig.

00:12:31: Wir nehmen jetzt uns heute beiden Brötchenhälften vor – die Familie am Anfang und am Ende.

00:12:37: Und den Belag, den Vorwurf der Schriftgelehrten, den heben wir uns für nächste Woche auf.

00:12:43: also seid gerne wieder dabei!

00:12:48: Ich sage schon, dass ist aber auch der schwierigere Teil der Geschichte und als ihr vorhin den Text gehört habt, hast du wahrscheinlich gesagt Oha, heute geht es aber so richtig rund.

00:12:59: Ich möchte euch um eine Woche Aufschub bitten und hoffe gleichzeitig dass ihr Appetit auf dem Belag des Handwächtes bekommt.

00:13:12: Gut schauen wir uns die zweite Haltung an wie wir bei der Familie sehen.

00:13:16: Die zweite Haltung ist vor dann bringt dich nicht in die Familie.

00:13:23: Pferd einundzwanzig aufgebrochen ist, um Jesus zu ergreifen bis inzwischen angekommen.

00:13:27: Schaut nochmal in eure Bibeln.

00:13:29: die Pferde einund dreißig bis dreiunddreißig Da kamen seine Brüder und seine Mutter.

00:13:34: sie blieben aber draußen schickten zu ihm und ließen ihn rufen Und die Volksmenge saß um ihn her.

00:13:42: Sie sprachen aber zu ihm, siehe deine Mutter und deine Brüders sind draußen und suchen dich!

00:13:48: Und er antwortete ihnen und sprach Wer ist meine Mutter?

00:13:52: Oder wer sind meine Brüda?

00:13:57: In Pferd's einund dreißig und zweihendreißig fällt zwar mal dasselbe Wort, draußen.

00:14:04: In Pärs' einund Dreißig bleiben sie draußen.

00:14:07: in Pferds Zweihndreißich wird gemeldet das sie draußen sind.

00:14:11: also es gibt in dieser Szene einen drinnen und einen draußen Und wo jemand steht sagt etwas aus.

00:14:21: drin sitzt die Volksmenge dicht um Jesus herum ihm zu füßen und hört ihm zu.

00:14:27: Sie haben die nahenplätze.

00:14:30: Ob sie aber deshalb wirklich zu ihm gehören, das lässt der Text an dieser Stelle noch offen.

00:14:36: Die Antwort kommt erst am Schluss.

00:14:39: Draußen aber steht seine Familie, seine Mutter, seine Brüder, seine engsten Verwandten ausgerechnet die, die menschlich betrachtet am nächsten sind.

00:14:49: Sie stehen räumlich am weitesten entfernt.

00:14:53: Ist Blut doch nicht dicker als Wasser?

00:14:56: Sie gehen nicht rein!

00:14:58: Sie reihen sich nicht unter die Zuhörer.

00:15:00: stattdessen sagen sie zum ersten besten Wir sind die Familie von Jesus.

00:15:04: Herr Sommer, bitte eben rauskommen!

00:15:08: Nicht wir wollen zu ihm sondern er soll zu uns raus kommen.

00:15:14: Sie bleiben wo sie sind und erwarten dass Jesus sich in Bewegung setzt Und über die Menge wird die Wirtschaft weiter.

00:15:21: gereicht Sie hier.

00:15:23: deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich und dieses Suchen ist doch nichts Böses.

00:15:29: Es ist wahrscheinlich dasselbe besorgte Suche mit dem Maria und Josef Jahre zuvor den zwölfjährigen Jesus in Jerusalem gesucht haben, als sie ihn drei Tage lang verzweifelt vermisst haben.

00:15:42: Es ist die Sorge einer Mutter das Drängen einer Familie, die ihren Sohn und Bruder wiederhaben will.

00:15:47: Und trotzdem so echt die Sorge ist bringt Sie diese Familie keinen Schritt näher.

00:15:54: Denn was das Sorge beginnt kommt als Forderung an Er soll herauskommen.

00:15:59: Er soll tun, was Sie für richtig

00:16:01: halten.".

00:16:04: Und damit hat sich ja die Absicht der Familie seit Vers.

00:16:07: XXI nicht geändert.

00:16:08: Sie sind aufgebrochen um ihn zu ergreifen und mitzunehmen.

00:16:11: Und genau darum rufen sie ihn jetzt heraus!

00:16:15: Es ist der erste Schritt, um ihr Vorhaben auszuführen.

00:16:18: Er so vor die Tür kommen und dann nehmen sie ihn mit.

00:16:23: Was als Ergreifen in XXI geplant war... wird hier in die Tat umgesetzt.

00:16:28: Was soll hier in der Tat umgesetzt werden?

00:16:31: Das heißt, es ist an sich die gleiche Haltung dieses Vereinnahmen aber es ist doch eine Stufe Schärfer.

00:16:38: beim ersten Mal wollten sie ihn packen und heimholen.

00:16:42: jetzt angekommen bestellen Sie ihn wie ein Bediensteten vor die Tür.

00:16:47: erst der Griff dann der Befehl.

00:16:50: Die Haltung ist dieselbe geblieben.

00:16:52: sagen Jesus was er gefällig zu tun hat Und sie berufen sich dabei auf ihr gutes Recht.

00:16:59: Wir sind seine Mutter, seine Brüder wir gehören zu ihm also haben wir doch auch Zugrifts auf ihn.

00:17:05: Die Anspruch ist menschlich vollkommen verständlich.

00:17:11: Endet er gern den Vater von vorhin der genau wusste was sein Sohn werden sollte Der geht jetzt auch noch einen Schritt weiter.

00:17:20: Der sohn ist längst erwachsen hat selbst eine Familie und Jetzt Geht zum Weihnachten!

00:17:28: Der Sohn sagt dieses Jahr feiern wir bei den Schwiegereltern Und der Vater?

00:17:35: Zuerst noch eine bitte.

00:17:36: Ach, komm doch bitte zu uns!

00:17:39: Man wird sein Vorwort.

00:17:40: ihr wart letztes Jahr schon nicht da und am Ende die Eskalation.

00:17:44: nach allem was wir für dich getan haben bist du doch wohl an Weihnachten bei deinen Eltern sein.

00:17:52: Was der Vater ins Feld führt stimmt ja er hat viel für seinen Sohn getan.

00:17:57: Jahre mühe Liebe alles echt aber trotzdem nichts davon gibt ihm das recht über das Weihnachtsfest einer eigenen erwachsenen Familie zu bestimmen.

00:18:12: Er verwechselt, was er gegeben hat mit einem Anspruch, den dieses Geben gar nicht verleiht.

00:18:19: und je mehr er gegeben hatte, desto berechtigter fühlt sich die Forderung an und desto blinder wird er dafür dass sie ins Leere greift.

00:18:29: An dieser Stelle müssen wir auch ehrlich mit uns werden gerade die in der Gemeinde viel tun.

00:18:37: Manche von uns tragen viel Verantwortung oder dienen auf unterschiedliche Weise.

00:18:42: Manche sind schon hier, wenn andere noch gar nicht losgefahren oder längst wieder zu Hause sind.

00:18:49: und das ist gut.

00:18:49: Gott sieht das.

00:18:52: aber es kann sich unbemerkt etwas hineinschleichen Das Gefühl dass Gott mir nach all dem was ich für ihn gemacht hat doch etwas schuldet.

00:19:01: Ich habe soviel gegeben jetzt erwarte ich dass er liefert.

00:19:05: ich habe investiert jetzt habe ich doch etwas gut bei ihm.

00:19:11: Das ist die Haltung eines Dienstleisters, der eine Rechnung schreibt.

00:19:19: Ist es nicht die Haltung eines Kindes das nach Hause kommt?

00:19:25: Und dass eigentlich Ernste daran?

00:19:26: gerade unser Einsatz kann uns denselben Fehler machen lassen wie die Familie draußen.

00:19:32: Dass wir aus echter Nähe einen Anspruch ableiten den diese Nähe nicht trägt.

00:19:43: Wir haben gesehen, dass Vereinnahmen dich nicht in die Familie führt.

00:19:48: Wir haben hier gesehen, dass sich auch fordern nicht in die Familie bringt.

00:19:53: Du kannst ja nächster sein nach dem Blut der fleißigste Imdienst, der treueste über viele viele Jahre.

00:20:00: Wenn du Jesus von draußen sagst was er zu tun hat Statt dich zu ihm hineinzusetzen und zu hören dann bleibst du draußen.

00:20:11: Zuhörigkeit ist kein Anspruch den man anmeldet Und jesus kommt nicht heraus Er springt nicht.

00:20:26: Er stellt eine Frage zurück, wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?

00:20:36: Er weiß doch genau, wer vor der Tür steht!

00:20:41: Warum also fragt er so?

00:20:44: Das Spannende finde ich, dass er diese Frage einen Moment im Raum stehen lässt.

00:20:50: Und seine Antwort stellt glaube ich alles auf dem Kopf was man über Nähe zu wissen meint.

00:20:57: Und jetzt kommt die Haltung, die wirklich zu Jesus führt.

00:21:29: und Mutter.

00:21:34: Bevor Jesus das sagt, tut er etwas.

00:21:37: Er schaut ringsumherr die an, die um ihn saßen.

00:21:45: Das ist kein flüchtiger Blick!

00:21:48: Es ist ein Blick der sich Zeit nimmt, der einen nach dem anderen trifft, der bei einfachen Leuten hängen bleibt, die ihm dazu Füßen setzen.

00:22:04: Erst dieser Blick Und dann das Wort.

00:22:07: Das Wort sitzt Sie hier da, meine Mutter und meine Brüder?

00:22:14: Er zeigt nicht nach draußen wo die leiblichen Verwandten stehen Wo sie warten.

00:22:20: Er zeigt nach innen auf die die da sitzen und hören.

00:22:22: Das ist meine Familie sagt er.

00:22:24: Nicht die die vor der Tür rufen und fordern Sondern die die hier sind und auf mich hören.

00:22:32: Man muss sich vorstellen was dieser Satz damals ausgelöst hat.

00:22:35: Jesus definiert allen Ohren neu was Familie überhaupt ist.

00:22:41: Nicht mehr über das Blut, nicht über die Herkunft, nicht den Namen, dem man

00:22:45: trägt.".

00:22:46: Rüber.

00:22:47: dann sagt er im nächsten Abendzug in Vers.

00:22:50: thirty-fünf.

00:22:51: Wer den Willen Gottes tut der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

00:22:58: Nicht meine Verwandten!

00:22:59: Nicht die Frommen!

00:23:01: Nicht ein enger geschlossener Kreis sondern wer wäre auch immer meinen wer auch immer Gottes Willen tut.

00:23:11: Und das ist ein weit offenes Wort, es ist wie eine offene Tür!

00:23:18: Er schließt niemanden aus.

00:23:19: der kommende.

00:23:21: Woher du kommst?

00:23:23: Was hinter dir liegt?

00:23:25: Wie weit draußen du gerade stehst?

00:23:28: Nichts davon steht dieser Tür im Weg.

00:23:31: Wer den Willen Gottes tut, der gehört hinein.

00:23:35: Das ist keine Drohung, das ist deine Einladung und sie gilt jedem der sie hört.

00:23:44: Aber wir dürfen die eine Aussage nicht überhören, Jesus sagt nicht wer den Willen Gottes kennt!

00:23:53: Er sagt nicht, wer ihn gut findet!

00:23:56: Er zeigt nicht, wie er den Willi Gottes bewundert!

00:24:04: Und was ist der Wille Gottes?

00:24:06: Das müssen wir nicht raten, das sagt uns die Bibel sehr deutlich und an erster Stelle steht das, dass Jesus selbst auf dem Punkt gebracht hat Schlangen wir auf Johannes sechs.

00:24:18: Johannes sechs, den fährst vierzig.

00:24:27: Das aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat.

00:24:36: Und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

00:24:41: Der Wille Gottes ist also zuerst kein Pflichtenhälfter sich abarbeite.

00:24:47: Im Kern ist es dies, das ich mich Jesus im Glauben zuwende.

00:24:51: Das ist der eigentliche Gehorsam.

00:24:55: Aber dieser Glaube bleibt nicht im Kopf, er verändert wie ich lebe und auch das nennt die Bibel ausdrücklich den Willen Gottes zum Beispiel in Erster Thessalonicher vier fest drei.

00:25:09: Das is' der Wille Gottes.

00:25:12: eure Heiligung!

00:25:15: Der Glaube zieht ihr Heiligung nach sich wie die Wurzel eine Frucht nach sich zieht.

00:25:21: Bewirklich glaubt er fängt an anders zu leben nicht um dazugehören, sondern weil er dazu gehört.

00:25:31: Und das ist der Unterschied zwischen drinnen und draußen.

00:25:36: Es ist nicht das Wissen dass dazugehört es ist das Hören Dass sich beugt und ins tun übergeht.

00:25:46: Jesus selbst hat das immer wieder so gesagt.

00:25:49: Der Bergpredigt sagt ja Nicht jeder der zu mir sagt her Herr wird in das Reich der Himmel eingehen Sondern wer den Willen meines Vaters tut.

00:26:01: Das selbe Wort, dieselbe Wahrheit!

00:26:04: Man kann herherrufen und trotzdem draußen bleiben.

00:26:09: der Mund allein bringt dich nicht hinein Und doch diese Tür ist offen.

00:26:18: Diese wahre Familie kennt keine Grenzen des Blutes das ein Fischer aus Galilea eine Frau die als Sünderin abgestempelt wurde Ein Zöllner.

00:26:29: da bist du Da bin ich.

00:26:33: Wir können zur selben Familie gehören, nicht weil wir verwandt wären sondern weil wir denselben Vater haben und auf denselben Herrn hören.

00:26:45: Es gibt da aber ein kleines Problem gerade für die von Kindheit an in der Gemeinde sind Gott hat keine Enkelkinder Gott hat Kinder Aber keine Enkel, das heißt du wirst nicht dadurch sein Kind dass deine Eltern es waren.

00:27:09: Man erbt das nicht!

00:27:11: Man musste für auch keine Erbschaftssteuer zahlen.

00:27:16: Du wirst nie dadurch sein kind dass deine Eltern es waren.

00:27:19: der Glaube deiner Mutter rettet Deine Mutter.

00:27:22: Der Glaube Deines Vaters rettete deinen Vater aber dich rettät er nicht.

00:27:29: Jeder kommt selbst jeder hört Selbst jeder beugt sich selbst oder eben nicht.

00:27:40: Und das trifft uns härter als die Familie damals vor der Tür, denn viele von uns sind hineingewachsen.

00:27:47: Christliches Elternhaus, Sonntags immer da!

00:27:50: Die Lieder von Kindheit an im Ohr.

00:27:52: Wir kennen die Worte wir kennen die Abläufe und wir gehören dazu auf dem Papier.

00:28:00: aber die Frage von Vers.

00:28:03: thirty-fünf lässt sich nicht mit Papier beantworten.

00:28:08: Sie lautet nicht Kennst du den Willen Gottes?

00:28:12: Sondern tust du ihn.

00:28:16: Nicht bist Du hier groß geworden, sondern hast Du Dich selbst vor ihm gebeugt!

00:28:22: Nicht trägst Du den Namen, sondern folgst zu dem

00:28:27: Herrn!".

00:28:30: Das ist die Wahrheit dieses letzten Abschnitts und sie ist die Kehrseite von allem was wir davor gesehen haben.

00:28:35: Gehorsam bringt Dich in die Familie.

00:28:38: nicht das Vereinnahmen, nicht das Vordern, sondern das Hören dass sich beugt Der Glaube, der Jesus her sein lässt und ihm folgt.

00:28:47: Das ist die offene Tür!

00:28:50: Und sie steht jedem offen dem Frommen von Kindheit an genauso wie dem, der heute zum ersten Mal wirklich hinhört.

00:28:59: Wer den Willen Gottes tut, wer auch immer das ist?

00:29:04: Die Familie steht in diesem Moment noch draußen.

00:29:07: aber die Tür, sie ist offen Und ich möchte mit dem Enten, was mich an dieser Geschichte am meisten tröstet und dafür müssen wir einen Blick in die Zukunft dieser Familie werfen.

00:29:21: Denn das ist nicht das Ende ihrer Geschichte.

00:29:25: Erinnere dich wie hart der Anfang war.

00:29:27: seine eigenen Brüder hielten ihn für verrückt.

00:29:30: Johannes schreibt es unverblümt auch seine Brüdern glaubten nicht an ihm Nicht einer.

00:29:38: Sie sind mit ihm auch gewachsen, haben dreißig Jahre neben ihm gelebt, vielleicht als Kinder miteinander gespielt unter einem Dach und sie glaubten ihm nicht!

00:29:48: Wenn irgendjemand einen Grund gehabt hätte an diesem Jesus zu verzweifeln, dann wahrscheinlich ist er eine eigene Familie.

00:29:56: Und dann geschieht etwas Das Jakobus der älteste Bruder, der wahrscheinlich die Aktion vor dem Haus angeführt hat Der Bruder der ihn für verrückt erklärte.

00:30:07: Nach der Auferstehung lesen wir einen kurz und fast beiläufigen Satz bei Paulus.

00:30:12: Danach erschien er dem Jakobus.

00:30:17: Der auferstandene Jesus sucht seinen eigenen Bruder auf!

00:30:27: Wir fahren nicht, was zwischen den beiden besprochen wurde aber wir sehen, was daraus wurde.

00:30:33: aus dem Halbbruder, der ihn holen wollte wird der Leiter der Gemeinde in Jerusalem Und als er später sein Brief schreibt nennt er sich Nicht-Bruder des Herrn Halbbruder mäßig ja war, obwohl er sich damit hätte schmücken können.

00:30:48: Er schreibt Jakobus ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus vom Bruder zum Knecht.

00:30:57: Der Draußenstand sitzt jetzt drinnen Und der ist nicht der Einzige.

00:31:02: auch Judas ein weiterer Bruder beginnt seinen Brief genauso Nicht als Verwandter sondern als Knecht Jesu Christi.

00:31:10: und selbst die Mutter die an jenem Tag mit vor der Tür stand Als ich die junge Gemeinde nach der Auferstehung zum Gebet versammelt, lesen wir in der Apostelgeschichte wer dabei ist.

00:31:20: Die Jünger, die Brüder Jesu und Maria – seine Mutter!

00:31:25: Sie sitzen bei Samm und Beten alle im selben Raum, alle drinnen.

00:31:33: Genau die Menschen, die in Markus III draußen standen und forderten, sitzen am Ende drin und beten.

00:31:39: dieselbe Familie aber nicht mehr als die, die ihn ergreifen wollten sondern als sie die den Willen Gottes tun.

00:31:49: Das ist die Hoffnung dieses Textes, Schwere Tür an das Messingsschild, Members Only.

00:32:26: Nur wer den richtigen Namen trägt, kommt hinein?

00:32:29: Genau nach dieser Regel hätte die Familie drin sitzen müssen!

00:32:33: Sie hatte den richtigem Namen, das richtige Blut.

00:32:36: Jede Berechtigung, die ein solcher Turb verlangt.

00:32:38: und doch standen sie draußen, während drinnen die Fischersaßen, die Zöllner, die Namelosen.

00:32:48: Denn über der Tür, die Jesus öffnet steht ein anderes Schild.

00:32:51: da steht nicht nur für die richtige Familie Da steht nicht nur für die, die genug geleistet haben.

00:32:57: Da steht wer den Willen Gottes tut – sehr auch immer!

00:33:03: Es ist keine Tür, die dich nach deinem Namen fragt.

00:33:05: Es ist eine Tür, der weiter offen steht als ein Portier es je zulassen könnte.

00:33:12: Vielleicht sitzt du hier und weißt insgeheim.

00:33:13: eigentlich stehe ich draußen?

00:33:15: Ich kenne die Worte, ich war immer dabei aber ich habe mich nie selbst gebeugt, die Voraussetzung dem Willen Gottes zu

00:33:26: tun.".

00:33:28: Für dich gilt dasselbe wie für Jakobus.

00:33:31: Es ist nicht zu spät, die Tür ist offen und du kannst Teil dieser Familie werden – der Familie der Lüsten.

00:33:42: oder du trägst seit Jahren einen Menschen im Herzen, der draußen steht ein Kind, ein Bruder, einen Ehepartner, der von Jesus nichts wissen will.

00:33:52: in der Verwandtschaft Jesu sehen wir Menschen, die ihn für von Sinnen hielten und dennoch später gerettet wurden.

00:34:00: Der Skeptiker von heute kann der Zeuge von morgen sein.

00:34:04: Klare dich ein, bete weiter!

00:34:08: Die Tür die für Jesu eigene Familie aufging, kann auch für sie

00:34:12: aufgehen.".

00:34:15: Wir haben heute den Belag unseres Sandwiches ausgelassen.

00:34:18: dort in der Mitte stehen Schriftgelehrte und erheben einen der schwersten Vorwürfe dem man erhebt.

00:34:24: Er ist mit dem Teufel im Wunder Und Jesus antwortet ihm mit einem Bild vom starken und vom stärkeren.

00:34:34: Hinter der Frage Gehörst du zu Jesus steht eine noch größere.

00:34:39: Wer ist dieser Jesus überhaupt, an dem sich alles entscheidet?

00:34:45: Und diese Frage gehen wir nächsten Sonntag nach.

00:34:48: Doch für heute bleibt dieses eine Bild stehen Die Familie stand draußen Sie hatte den richtigen Namen und stand doch vor der Tür.

00:34:57: Am Ende ist sie hineingekommen nicht durch ihren Namen Sondern weil sie den Willen dessen taten der die Tür geöffnet hat.

00:35:07: Ich bete nochmal mit uns Danke lieber Jesus Christus dafür, dass du die Tür aufgemacht hast her Dass Du eingeladen hast das wir zu Dir kommen dürfen.

00:35:21: Danke, dass Du deutlich machst, dass es nicht nach Verwandtschaftsgraden und Verhältnissen geht sondern nach der Beziehung zu dir.

00:35:31: danke dass wir im Glauben kommen dürfen Und verändert werden um Dein Willen zu tun her.

00:35:40: Nicht aus uns heraus, nicht weil wir Leistung erbringen sondern weil wir gerettet wurden durch Dich, durch Dein wunderbares Werk am Kreuzherren und dass wir jetzt auch denken wollen wenn wir Abend mal feiern.

00:35:56: Danke!

00:35:57: Dass Du alles getan hast.

00:36:00: Amen.

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